Bergerlebnisse

Einführung

Aus einer Predigt vom 3.3.2019 zu Lukas 9,28-37.

Ich bin ein begeisterter „Bergler“, vor meinem Studium war ich jede Woche irgendwo auf den Bergen und mittlerweile wohne ich sogar auf einem „Berg“. Deshalb hat mich der heutige Text auch sehr angesprochen, denn es geht um eine Bergtour, aber nicht einfach irgendeine, sondern eine ganz Spezielle.
Dabei gibt es viele Gründe, um auf einen Berg zu gehen, z. B. um Sportlich aktiv zu sein, oder die Aussicht zu geniessen oder um mit dem Schlitten hinunterzurasen. Doch bei allen Bergtouren gibt es zwei eiserne Regeln. Die sich sehr leicht auswendig lernen lassen.

  1. Man muss hinauf
  2. Man muss auch wieder hinunter

Ohne diese zwei Aspekte ist eine Bergtour gescheitert, schon oft sind Bergtouren gescheitert, weil die Kraft nur für den Aufstieg nicht aber für den Abstieg gereicht hat. Die schönste Aussicht bringt niemandem etwas, wen man Sie nicht mehr erzählen kann.
So ist es nicht verwunderlich, dass in der heutigen Geschichte diese zwei Regeln vorkommen. Ja sie spielen sogar eine wichtige Rolle, doch lasst uns den Text nun zusammen Lesen.

Textlesung

Lukas 9, 28–37
Es geschah aber ungefähr acht Tage nach diesen Worten, dass er Petrus und Johannes und Jakobus zu sich nahm und auf den Berg stieg, um zu beten.
Und es geschah, während er betete, wurde das Aussehen seines Angesichts anders und sein Gewand strahlend weiß.
Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, das waren Mose und Elia;
die erschienen in Herrlichkeit und redeten von seinem Ausgang, den er in Jerusalem erfüllen sollte.
Petrus aber und seine Gefährten waren vom Schlaf übermannt. Als sie aber erwachten, sahen sie seine Herrlichkeit und die zwei Männer, die bei ihm standen.
Und es geschah, als diese von ihm scheiden wollten, da sprach Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind; so lass uns drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine! Und er wusste nicht, was er sagte.
Während er aber dies redete, kam eine Wolke und überschattete sie. Sie fürchteten sich aber, als jene in die Wolke hineinkamen.
Und eine Stimme kam aus der Wolke, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!
Und während die Stimme kam, fand es sich, dass Jesus allein war. Und sie schwiegen und sagten in jenen Tagen niemand etwas von dem, was sie gesehen hatten.
Es begab sich aber am folgenden Tag, als sie den Berg hinunterstiegen, dass ihm eine große Menge entgegenkam.

Bergsteiger

Jesus macht sich auf zu einer Bergtour, er nimmt dabei seine drei engsten Jünger mit. Doch sein Ziel ist nicht einfach die Aussicht zu geniessen, vielleicht sogar den schönen Sonnenaufgang, nein das was die Jünger erwartet ist etwas Grösseres und Besseres als jede Aussicht.
Dieser Bergtour ging schon eine intensive Zeit voraus denn kurz vorher, hat Jesus die Jünger ausgesandt um Kranke zu Heilen und Dämonen auszutreiben, auch wurden 5000 Menschen auf wunderbare Weise mit Essen versorgt und Jesus hat das erste Mal seinen Tod angekündigt. Die Ereignisse ginge Schlag auf Schlag, in einem atemberaubenden Tempo scheinen die Jünger hier mit Jesus durch die Gegend zu gehen.
Keine Pause wird Ihnen vergönnt, doch nun endlich gibt es Luft.
Jesus Organisiert eine Bergwanderung, endlich mal abschalten, weg von der ganzen Drum und Dran.
Wie mussten sich Petrus und Co. wohl, gefühlt haben?
Wie hättest du dich gefühlt, wenn du nach solch einem Programm von Jesus auf eine Bergtour mitgenommen worden wärst?

Vielleicht haben Sie sich danach gesehnt endlich mal Zeit allein mit Jesus verbringen zu können, endlich mal all die Fragen zu stellen, die Sie nach all den Ereignissen beschäftigt haben oder einfach die Gemeinschaft geniesse. Vielleicht haben sich die Jünger müde und ausgelaugt gefühlt?

Jesus nimmt hier die Jünger bewusst mit auf einen Weg, er geht nicht allein auf den Berg, um zu beten, obwohl er dies durchaus gerne allein machte.[1] Er hat etwas Spezielles vor mit Ihnen. Für die Jünger muss es grossartig gewesen sein, mit Jesus auf den Berg gehen zu dürfen. Mit Ihm zusammen Beten was für eine Ehre für die Jünger.

Es ist immer eine Ehre mit Jesus unterwegs zu sein von ihm mitgenommen zu werden. Er ist es, der uns mitnehmen will auf einen Weg.
Ja Jesus will mit uns einen Weg gehen er nimmt uns mit, sind wir wie die Jünger freudig bereit mitzugehen?

Wie oft sehen ich mich nach einem Erlebnis mit Jesus, aber ich bin nicht bereit mit Ihm auf den Berg zu steigen, ich beachte die Regel Nr.1 nicht und will die Aussicht schon ohne Aufstieg geniessen.
Gerade als Theologiestudent verstecke ich mich gerne hinter den Büchern, forsche viel nach, aber dabei geht der Blick oft weg von Jesus, von seinem Weg denn er mit mir gehen will, ich sehe ihn nicht.

Wo bist du von Jesus schon auf den Berg mitgenommen worden, wo hast du es vielleicht auch verpasst seiner Einladung zu folgen?

Es ist immer etwas Aussergewöhnliches, wenn man von Jesus mitgenommen wird, es ist etwas Spezielles etwas was wir nicht jeden Tag haben. Jesus nimmt hier die Jünger mit, er entschiedet sich bewusst nur eine Auswahl mitzunehmen, denn er hat mit diesen dreien etwas vor.

Er hat auch mit jedem von uns etwas vor, doch er nimmt nicht alle auf die gleiche Art mit, er geht auf jeden ein, wie er auch hier nicht alle Jünger mitnahm. Es ist immer ein Privileg von Jesus mitgenommen zu werden.

Bergerlebnis

Die Jünger gingen also mit Jesus auf den Berg, Sie haben den Weg unter die Füsse genommen. Doch keiner von Ihnen hat wahrscheinlich geahnt, was Sie auf dem Berg erwarten wird.
Aus dem nichts wird Jesus vor Ihnen verwandelt. Plötzlich Leuchter er samt seinem Kleid. Dieses Leuchten erinnert uns an das Leuchten bei Mose, als sein Angesicht nach der Gottesbegegnung leuchtete, nur geht es hier darüber hinaus, nicht nur Jesus Angesicht leuchtet, sondern auch seine Kleider, seine Herrlichkeit durchdringt alles.[2] Es ist ein Zeichen, dass die Herrlichkeit von Jesus, die von Mose übertrifft.

Doch wie, wenn dies nicht genug ist, erscheinen noch Moses und Elia, die Repräsentanten für das Gesetz und die Propheten.
Jesus selbst sagt, dass er gekommen ist um das Gesetz und die Propheten zu erfüllen[3], so ist das Erscheinen der beiden Repräsentanten hier auch ein Hinweis, dass Jesus über dem Gesetz und den Propheten steht, es ist eine Bestätigung seiner Herrlichkeit und seines Auftrages.

Doch die Jünger kriegen von all dem erst mal gar nichts mit, sie waren so müde, dass Sie sich oben erst einmal aufs Ohr legten, während Jesus Betete. Jesus scheint dies nicht weiter zu stören, die Geschichte nimmt auch mit schlafenden Jüngern seinen Lauf. Doch die Ereignisse lassen die Jünger wach werden. Sie mussten wohl völlig überrascht gewesen sein.

Jesus offenbart sich uns meistens ohne Vorwarnung, aus dem nichts erscheint er und zeigt sich in seiner ganzen Herrlichkeit. Er kündet sich nicht zuerst an, sondern er offenbart sich dann, wenn der Zeitpunkt am besten ist.

Mit seiner Offenbarung hat Jesus alle Vorstellungen der Jünger übertroffen! Das was die Jünger da erlebten war etwas was sie sich nie erträumen konnten. Was für eine gewaltige ehre und Wertschätzung, welche die Jünger hier ohne spezielle Werke erhalten haben. Sie sind einfach mit Jesus unterwegs gewesen.

Auch uns kann und will Jesus immer wieder überraschen, er will sich auch uns immer wieder neu Offenbaren und Zeigen. Denn auch wir sind geliebt und wertgeschätzt in seinen Augen.

Ich habe dies z. B. im Studium erlebt, als es darum geht, wie ich mich Finanzieren soll.
Da habe ich aus dem nichts, Arbeits-Angebote erhalten, die alles Vorstellbare überstiegen, ich konnte mir die nie erträumen ja, wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht mal gross darum gebetet, aber ich habe mich mit Jesus auf den Weg gemacht und Jesus hat alle Erwartungen übertroffen. Da konnte ich wie die Jünger auf dem Berg nur noch Staunen und Ehrfürchtig niederfallen.
Wo wurdest du schon von Jesus überrascht, wo ist er in dein Leben getreten und hat grosses getan?

Manchmal hast du vielleicht das Gefühl, du müsstest Jesus mehr erleben, mehr nach ihm suchen, vielleicht denkst du auch, Jesus kümmert sich gar nicht um dich.
Doch dann kann ich dir nur sagen, dass Jesus gerade jetzt da ist, dass er auch mit dir wie mit den Jüngern einen Weg gehen will und dass er sich auch dir Zeigen kann.
Jesus ist nicht zuerst auf dein Werk angewiesen, damit er sich Offenbaren kann. Wir dürfen einfach mit ihm auf dem Weg sein. Die Jünger ahnten nichts von ihrem Glück, doch sie gingen mit Jesus einen Weg, sie haben sich auf Ihn eingelassen.

Petrus ist wohl der, der sich als Erstes vom Schrecken erholt, er findet diese Begegnung mit Jesus, Mose und Elia so krass, dass er daran festhalten will.
Stellen wir uns das mal vor, die drei Herausragendsten Personen stehen zusammen auf einem Berg und Petrus durfte dabei sein! So ist es verständlich, dass er Hütten Bauen will, um den Moment festzuhalten. Heute würde man vorher wahrscheinlich noch ein Selfie machen und auf Instagram stellen. Aber das gab es zu der Zeit noch nicht.

Petrus hat etwas Wichtiges erkannt, „Es ist gut, dass wir hier sind …“.

Ja es ist gut, wenn wir bei Jesus sind, es gibt tatsächlich nichts Besseres und noch besser ist es, wenn wir Jesus so genial erleben wie die Jünger hier auf dem Berg.
Doch er übersieht einen Punkt, denn Jesus sprach über seinen Ausgang in Jerusalem. Petrus wusste eigentlich, dass Jesus nicht auf dem Berg bleiben wird, dass er wieder vom Berg hinabsteigen wird und dass er den Weg nach Jerusalem ans Kreuz nicht abkürzen wird!
Es sollte hier keine halbe Bergtour geben.
Petrus wird dies später in seinem Leben noch mehr erfahren, ja er versagte sogar darin, als er Jesus verleugnet hatte nach seiner Verhaftung. Doch später geht er durch viel Verfolgung und Leid, obwohl er immer wieder solche herausragenden Erlebnisse hatte. Ich glaube, dass Petrus hier das ganze noch nicht fassen konnte, erst nach der Auferstehung wurde es ihm klar was es bedeutet ein Leben mit Jesus zu leben, ein Leben wo sogar das Leid sich lohnt.

Die Geschichte gibt aber nochmals einen darauf, sie spitzt sich weiter zu, eine Wolke erschien und eine Stimme daraus sprach
„Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!“.

Hier gäbe es so viel zu erzählen darüber, denn die Wolke ist in der gesamten Bibel immer ein Zeichen für die Anwesenheit Gottes. Der Vater bestätigt hier Jesus als seinen Sohn, ja noch viel mehr, durch den Befehl „Auf ihn sollt ihr hören!“ spricht er Jesus seine volle göttliche Autorität zu, er ist der Messias, der Prophet der nach Moses kommen soll.[4]
Jesus wird hier auf dem Berg als Gott offenbart, aber gleichzeitig wird auch seine Messianität und damit sein Menschsein hervorgehoben. Jesus ist ganz Gott und ganz Mensch und deshalb können und sollen wir auf ihn hören, weil er Gott ist, können wir ihm vertrauen und nachfolgen.

Diese Stelle begeistert mich so richtig, denn nirgends im NT kommt dies so deutlich und praktisch hervor, dass Jesus ganz Gott und ganz Mensch ist. Gott ist Mensch geworden, er ist auf diese Welt gekommen, um uns anzunehmen, um uns zu erlösen. Er hat nicht an seiner Herrlichkeit festgehalten, sondern er ist Mensch geworden, er hat keine Abkürzung genommen, er hat sich keinen Bonus herausgeholt, sondern er wurde schwach für uns, für dich und mich.
Wir finden hier, was im Brief an die Philipper nochmals ein bisschen Theoretischer beschrieben wird.

Philipper 2,6-8
der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

Ja Gott liebt uns so sehr, dass er nicht in seiner Göttlichkeit bleiben wollte, sondern Mensch wurde um uns wieder in Gemeinschaft mit Ihm zu Bringen um uns aus dieser Verlorenheit und Sinnlosigkeit des Lebens zu erretten. Er hat den Weg eröffnet für jeden von uns!
Jesus ist auch für dich auf diese Welt gekommen, weil er auch dich Liebt, weil er auch dich annehmen will und in seine Gemeinschaft führen will, weil er auch mit dir einen Weg gehen will.

Vielleicht hast du hier noch Zweifel, ob Jesus dich wirklich annehmen kann, dann darfst du dieses Bergerlebnis zur Hand nehmen.
Jesus hat sich den Jüngern offenbart in all seiner Herrlichkeit ohne, dass diese etwas dazu beitragen konnten, Sie waren einfach da. Jesus lädt dich ein, du darfst einfach kommen mit all deiner Schuld deinen Fehlern!
Vielleicht ist es heute dran, diesem Jesus im Gebet anzurufen. Vielleicht hast du noch Fragen zu diesem Jesus, dann darfst du hier auch deine Fragen stellen.

Vielleicht bist du bereits mit Jesus unterwegs, vielleicht hast du seine Herrlichkeit schon oft erkannt, dann kann ich dir sagen, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.
Denn keine Bergtour endet auf dem Gipfel.

Abstieg

Nach der Himmelsstimme schauten die Jünger auf und nur noch Jesus war zu sehen.
Das Gesetz und die Propheten sind „vergangen“, doch der, der sie erfüllt, Jesus ist geblieben. Er ist das Zentrum von allem, auf Ihn sollen sich unsere Blicke richten denn nicht durch das Gesetz werden wir erlöst, sondern durch Jesus der es erfüllt hat.
Es wird nichts von dem Verschwinden der Wolke oder Moses und Elias berichtet, weil das Wichtigste geblieben ist: Jesus Christus der Gott, Messias und Erretter!

Nach diesem Ereignis führt der Weg wieder hinab vom Berg.
Der Berg war geografisch wahrscheinlich der Hermon, ganz im Norden von Israel. Ab jetzt führt Jesus Weg immer weiter nach Süden, nach Jerusalem, zur Erfüllung seines Auftrages zum Kreuz und Auferstehung.
Und bereits wartet unten eine Menschenmenge auf Ihn, auf seine Hilfe.

Jesus hätte jeder Zeit sagen können „ich geh nicht mehr hinunter, ich bleibe bei meinem Vater ich gehe zurück in diese Herrlichkeit“, aber er geht hinunter vom Berg, weil er eine grössere Perspektive hat, eine Ewigkeitsperspektive, er geht hinunter zu den Menschen in ihr Leid und ihre Hilflosigkeit. Jeden Schritt vom Berg ist eine Bestätigung seiner Liebe einen Schritt hin zu uns Menschen, auch zu dir.

Praxis

Wir haben nun gesehen, wie Jesus die Jünger mitnahm, wie er sich Offenbart hat, in seinem Gott sein aber wie er nicht an seinen Privilegien festhielt, sondern den Weg zu den Menschen unter die Füsse nahm aus Liebe zu uns.

Jesus hat mit den Jüngern einen krassen Weg gemacht, keiner wusste, was Sie erwarten würde, doch sie sind ihm nachgefolgt. Sie waren bereit auch neue unbekannte Wege zu gehen. Sie haben die Wanderschuhe aus dem Schrank genommen und sind Jesus gefolgt.

Doch Jesus hat eine weitere Sicht, als nur den kurzen Moment der Überraschung. Die Jünger gingen wieder vom Berg hinunter. Wir sehen einen krassen Kontrast zwischen dem unendlich genialen Erlebnis auf dem Berg und dem elenden Alltag, welcher wieder unten auf die Jünger wartete.
Aber dieses Erlebnis konnte den Jünger niemanden mehr wegnehmen. Das Erlebnis hat bei dem Jünger bleibenden Eindruck hinterlassen, Petrus beschreibt es sogar in seinem Brief gegen Ende seines Lebens.

2 Petrus 1,16b-18
… sondern wir haben seine Herrlichkeit mit eigenen Augen gesehen.
Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm kam von der großen Herrlichkeit: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge.

Wenn sich Jesus offenbart, dann hat das auch auf unseren Alltag Auswirkungen, es sind Heilige Momente, in denen Jesus etwas gibt, was wir das Lebenslang mitnehmen können.

Auch wir werden nach solch einem Erlebnis wieder in den Alltag mit Jesus zurückkehren, unser Weg geht weiter, wir haben eine Ewigkeitsperspektive, unsere Hütten sind im Himmel und nicht in diesen „Bergmomenten“.

Bergerlebnisse dienen uns zur Stärkung und Ermutigung aber erst im Tal im Alltag werden wir auch reifer dadurch.
Die Jünger mussten nicht allein vom Berg hinab, Sie gingen mit Jesus.
Jesus lässt auch uns nach diesen Momenten nicht einfach allein, aber er will mit uns in die Welt gehen zu den Menschen, denn wie auch Jesus seiner Berufung konsequent gefolgt ist und nicht abgekürzt hat, so führt uns auch unsere Berufung zu den Menschen in die Welt. Wir können nun ein Licht für die Menschen sein, weil wir das wahre Licht erlebt und erkannt haben.

Das Leben von Petrus spricht für sich, diese Bergerfahrung hat ihn geprägt bis ans Lebensende, sein ganzes Handeln geschah im Blick auf diesen Jesus der ihm in aller Herrlichkeit und Macht erschienen ist. Dank diesen Erlebnissen konnte er grosses Leid auf sich nehmen, denn er wusste, für wen er es machte, er konnte ein Zeuge sein.

Unsere Bergerlebnisse sind nicht für uns allein, sondern Sie dienen auch dazu, um andere Menschen ein Zeugnis zu sein, wie dies Petrus gemacht hat, deshalb dürfen wir auch unsere Erlebnisse weitererzählen.

Es ist so genial, wie Jesus mit uns unterwegs ist. Wie er uns auf einen Weg mitnimmt. Lass uns bereit sein, mit Ihm die ganze Tour zu gehen. Nicht nur auf den Berg, sondern auch wieder hinab. Jesus will keine halben Sachen mit uns machen, lassen wir uns darauf ein.

Diese Predigt wurde aufgenommen diese findet man hier

[1] Lk 6,12

[2] Vgl. Ex 34,29; Dan 7,9

[3] Vgl. Mt 5,17

[4] Dtn 18,15

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