Den Sünder lieben

Eine Predigt über Johannes 21, 15-19[1]

1.1 Einführung + Textlesung

Ich freue mich sehr, dass ich heute über meinem absoluten lieblings Kapitel im Neuem Testament Predigen darf.

Ein Kapitel, das uns so viel zu sagen hat, nicht nur zu mir als Person selbst, sondern auch zu uns als gesamte Gemeinde. Ein Kapitel, über welches man nie fertig gepredigt hat, denn es zeigt uns so krass und direkt das Wirken Jesus in unserem Leben, seine liebe und Annahme, seine Zurechtweisung und Wiederherstellung, seine Herrlichkeit und Macht aber auch seine innerste Sehnsucht, den Sünder zu lieben und ihn neu zu berufen. Und so sind wir bereits bei unserem Thema, «den Sünder zu lieben», ein Thema, welches nicht nur in Bezug auf unsere Mitmenschen Relevanz hat, sondern vor allem zuerst für uns als Gemeinde und Kinder Gottes. So lasst uns also eintauchen in eine Bibelstelle voller Herausforderung aber auch unglaublicher Ermutigung.

Johannes 21 15-19
15 Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe! Er spricht zu ihm: Weide meine Lämmer!
16 Wiederum spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Er spricht zu ihm: Hüte meine Schafe! 17 Und das dritte Mal fragt er ihn: Simon, Sohn des Jonas, hast du mich lieb? Da wurde Petrus traurig, dass er ihn das dritte Mal fragte: Hast du mich lieb?, und er sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!
18 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst.
19 Dies aber sagte er, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Und nachdem er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

1.2 Den Sünder Lieben – Jesus und Petrus

WOW!
Jedes Mal, wenn ich diese Stelle lese, dann wird mir wieder etwas neu bewusst, nämlich was es bedeutet die Gnade und Liebe Jesus erfahren zu haben, es ist nicht einfach ein Gefühl oder etwas was wir schön reden müssten, etwas was keine Relevanz hat, sondern es ist etwas Reales, etwas Fassbares, es durchdringt unser innerstes und verändert unser ganzes sein.

Die Vorgeschichte zu dieser Situation ist so, Petrus geht Fischen, eigentlich ein sehr unbedeutendes Ereignis, war dies wohl ein sehr verbreiteter Job zu dieser Zeit. Doch hier ist etwas anders, Petrus geht fischen, nach dem Ihn Jesus vom fischen Wegberufen hatte, mit ihm einen Weg gegangen ist. Er geht fischen, nach dem er Jesus kläglich verraten hat und Jesus qualvoll am Kreuz gestorben ist doch dann wieder auferstanden war. Er geht fischen nach einer intensiven Zeit, doch weshalb geht er fischen?

Vielleicht sieht er keinen anderen Platz mehr für sich, nach dem er sein Leben aufgegeben hat, um Jesus nachzufolgen und er es nun verbockt hat, was bleibt ihm anders übrig oder er möchte sich nach all den Ereignissen ablenken.

Was auch immer die Beweggründe waren für den Fischzug, Fakt ist, dass die ganze Nacht nichts gefangen wurde. Der Fischer hat versagt.

Doch dann erscheint Jesus am Ufer, fordert heraus die Netze an der rechten Seite auszuwerfen und lädt die Jünger zum schon fix fertigen Frühstück ein. Petrus ist dabei so fixiert auf Jesus, dass er nichts besseres weiss als voll bekleidet an Land zu schwimmen. Und nach diesem Morgensport und Frühstück ruft ihn Jesus nun zur Seite. Den Petrus, welcher Tage vorher Jesus verraten hatte, ja kläglich versagt hat.

Was hätte ich an Petrus stelle wohl gedacht?

Wahrscheinlich, dass Jesus mir jetzt aber mal richtig die Leviten lesen wird und mich für immer verstosst, etwas Besseres hätte ich auch gar nicht verdient. So war es Petrus voll bewusst, dass er durch und durch einen Sünder war.

Doch Jesus begegnet diesem Sündhaftem Petrus ganz anders, er fragt ihn 3x, ob er ihn liebt. Viele Ausleger sagen hier, dass Jesus, Petrus so einfach auf seinen dreimaligen Verrat aufmerksam machen wollte, ihm unterschwellig also die Leviten las, doch ich sehe hier noch ein anderes wirken von Jesus, nämlich das wirken, welches Jesus immer vorgelebt hatte, das unerschütterliche Lieben des Sünders.

Lasst uns also die Stelle mal genauer betrachten. Denn bei genauem Hinsehen fallen uns einige Dinge auf.

Der erste Dialog lautet so

Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe! Er spricht zu ihm: Weide meine Lämmer!

Wir finden drei Hauptpunkte in diesem Dialog, welche sich durch die ganze Geschichte Durchziehen.

  1. Persönlich: Jesus fragt Petrus, ob er ihn liebt, dabei ruft er ihn bei seinem Namen. Er sagt nicht, «Du Sünder» oder «Hey Du», sondern Jesus begegnet Petrus persönlich. Die Nennung des Namens ist dabei etwas sehr Zentrales, es bedeutet ich kenne dich, ich weiss wer du bist.
  2. Annahme: Der Zweite Punkt ist die Annahme. Jesus nimmt den Sünder, Petrus, an. Er verbringt Zeit mit Ihm und nimmt ihn ernst und fragt ihn nach seiner Liebe. Das Spannende hier ist, das Wort liebe, es hat es in sich, denn im Griechisch wird dafür agapeo gebraucht, die göttliche bedingungslose Liebe. Jesus fragt Petrus hier also, ob er ihn mit Göttlicher liebe, liebt. Petrus jedoch antwortet nicht mit agapeo, sondern mit phileo, phileo das ist die brüderliche/freundschaftliche liebe. Wir haben hier also mit zwei verschiedenen Liebesbegriffen zu tun und das macht die Stelle für uns erst richtig verständlich. Die Göttliche und die Brüderliche/freundschaftliche Liebe. Der ansonsten so überhebliche Petrus, krebst hier zurück und antwortet eigentlich, Ja Herr du weisst das ich dich mit brüderlicher liebe, liebe. Jesus nimmt Petrus an, obwohl er nichts zurückgeben kann, in seiner ganzen Schuld, lädt er ihn zum Frühstück ein und verbringt Zeit mit Ihm.
  3. Berufung: Trotzdem beauftragt Jesus Petrus, seine Lämmer zu weiden. Und hier haben wir den dritten spannenden Punkt,

Jesus beauftragt den sich selbst, als nicht genügend eingestuften Petrus zu einem Dienst, welcher alles übersteigt, Weide meine Schafe, das bedeutet, ich vertraue dir grosses an, ich traue dir zu, dass du meine Schafe hütest. Jeder der Kinder hat, weiss das man sein Kind nicht einfach so jemandem zur hüte gibt, genau so ist es mit einer Schafherde, die übergibt man nur an zuverlässigen Hirten.

Doch die Stelle wird noch besser, Ja Sie spitzt sich richtiggehend zu, denn Jesus stellt dieselbe Frage nochmals, wieder mit Göttlicher Liebe und Petrus antwortet mit freundschaftlicher Liebe.

Doch dann kommt die dritte frage und ich werde die liebes begriffe nun zur besseren Verdeutlichung übersetzt vorlesen

Und das dritte Mal fragt er ihn: Simon, Sohn des Jonas, hast du mich mit freundschaftlicher Liebe lieb? Da wurde Petrus traurig, dass er ihn das dritte Mal fragte: Hast du mich mit freundschaftlicher Liebe lieb?, und er sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge; du weißt, dass ich dich mit freundschaftlicher Liebe lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!

Was sehen wir hier?

Jesus geht mit seiner Frage Petrus entgegen, er fragt ihn nur noch nach freundschaftlicher liebe und nicht mehr göttlicher liebe, es verwundert hier nicht, dass Petrus beginnt zu weinen. Denn was Jesus hier sagt ist. Hey, Petrus, ich weiss, dass du mich nicht mit göttlicher liebe lieben kannst, aber dann gibt mir alles, was du kannst, gib mir freundschaftliche liebe, es reicht, dass ich dich mit göttlicher liebe, liebe. Ich kenne dich ja, ich nehme dich trotzdem an, in deiner ganzen Sündhaftigkeit und Fehlerhaftigkeit und berufe und befähige dich trotzdem.

Halten wir uns nochmals die Vorgeschichte vor Augen. Die in ganzer Linie als Fischer und als Nachfolger versagende Jünger. Werden von Jesus mit Fisch und Toast zu einem Reichhaltigem «Break fast» eingeladen. Die Liebe Jesus für den Sünder, hat bereits dort begonnen. Seine Gnade und Liebe sind bereits dort voll zum Vorschein gekommen.

Das Handeln von Jesus spricht hier für sich.
«Meine vollkommene liebe genügt.»

Hier kommt so krass heraus um was es Jesus eigentlich geht, es geht ihm nicht um unsere Sündlosigkeit, Perfektheit oder um unsere Leistung, nein es geht ihm um unsere Nachfolge. Jesus sagt: «Es ist OK, dass du mir nicht mehr geben kannst, es reicht mir, ich will dich trotzdem befähigen, berufen und segnen. Weide meine Schafe, tritt in meine Berufung, folge mir nach! Komm an meinen Tisch, wirf dein Netz erneut aus!»

Auch uns spricht Jesus dies zu, obwohl wir in unserem Leben so vieles falsch gemacht haben

und niemals vor Gott genügen können, ja keine Chance haben, nimmt uns Jesus an und ruft uns zu: «komm und folge mir!».

Jesus Liebt uns trotz all unseren Sünden, so wie er Petrus geliebt hat, doch diese Liebe stoppt nicht bei uns als Einzel Person. Es spricht auch uns als Gemeinde an.

1.3 Den Sünder Lieben – Jesus und Du

Offenbarung 2,1-2a
Das sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt: Ich kenne deine Werke…

Jesus geht auch unter unseren Leuchtern hin und her, er steht in unserer Mitte und sieht auch genau, wie es uns geht und wo wir stehen. Er sieht auch unsere ganzen Sünden und Fehlern, welche wir gemacht haben, so wie er die Fehler von Petrus gesehen hat.
Doch Jesus steht auch für uns als Gemeinde am Ufer und ruft uns zu «Kommt Frühstücken» und er stellt auch uns die Liebens-Frage. «XXX» hast du mich Lieb?»»

Ja, Jesus liebt uns trotz unserer Schwachheit unseren Verfehlungen unseren Sünden. Er liebt den Sünder.

Ein Petrus hätte von allen menschlichen Grundsätzen keine Berechtigung mehr gehabt, Jesus auch nur in die Augen zu schauen, er hätte sich wie Judas in die Hoffnungslosigkeit verabschieden müssen. Doch Petrus hält an der Liebe Jesus fest, er springt ins Wasser und rennt zu Jesus, er gesteht seine Schwachheit ein und wird von Jesus angenommen.

Liebe Freunde, ich will euch sagen, dass Jesus jeden hier drin annehmen kann, egal was er gemacht hat, die Vergebung von Jesus reicht für jeden aus und wenn wir nicht sicher sind ob Jesus uns wirklich annehmen kann, dann kann ich euch nur ermutigen, dass ihr Johannes 18-21 nochmals durchlest und euch vor Augen haltet, wie krass verbockt es Petrus gehabt hat.

Doch die Sünder Liebe stoppt nicht mit der Annahme allein, sondern die liebe Jesus beruft. «Weide meine Schafe» eine krasse Aufgabe, welche Petrus da erhält. Doch sie zeigt uns auf, dass unser Weg mit Jesus nicht beim Frühstück endet, sondern erst beginnt.

Johannes 21,19b
Und nachdem er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

Jesus beruft zur Nachfolge, nicht zum Stillstand, auch wir als Gemeinde sind zur Nachfolge in Jesus berufen, trotz all unseren Fehlern und obwohl viele hier wenig Hoffnung haben, beruft uns Gott weiterhin ihm nachzufolgen. Nachfolge bedeutet dabei konsequent den Weg zu gehen, welcher Gott für uns vorbereitet hat, es bedeutet in den Fussstapfen Jesus zu leben, ja hinaus zu gehen und unser Kreuz auf uns zu nehmen. Petrus hat dies eindrücklich gezeigt, von dem überheblichen impulsiven Verräter ist er zum wichtigstem Apostel geworden.
Wir müssen uns bewusst sein, dass wenn Jesus uns annimmt und beruft, er uns auch verwenden wird, wenn wir in seine Nachfolge treten. Ja das wir in dieser Befähigung und Bemächtigung von Jesus aufstehen können und mit unseren Möglichkeiten an seinem Reich arbeiten können.

Dazu fällt mir eine coole Aktion ein, welche ein paar Freunde von mir kürzlich durchgeführt haben Sie sind in Bars oder Cafés gegangen und haben Karten mit der Aufschrift «Schon bezahlt» dem Kellner gegeben und die Rechnung für alle Gäste bezahlt, der Kellner sollte anstelle der Rechnung die Karte abgeben. Als die Menschen fragten, warum Sie das machten, konnten Sie sofort erzählen, dass Jesus dies vorgelebt hat. Ja noch viel mehr bezahlt hat für uns und sie seinem Vorbild folgen damit.
So konnte die Liebe, welche uns Jesus vorgelebt hat, praktisch weitergegeben werden.

Ich will hier nochmals konkret werden, wenn ich hier in die Reihen schaue, dann sehe ich nicht eine kleine Gemeinde, sondern ich sehe von Gott befähigte Personen. Personen, welche trotz all den Fehlern in die Nachfolge Gottes berufen sind. Ja wir sind befähigt das Evangelium in die Welt zu tragen, nicht weil wir so toll währen, sondern genau, weil wir so schwach und fehlerhaft sind. Denn durch das haben wir wie Petrus die unendliche Relevanz des Evangeliums erst erfasst. Durch die real erfahrene befreiende Liebe, welche Jesus uns gegeben hat. Ja Jesus ist für uns ans Kreuz gegangen für uns erbärmliche Sünder, für uns, welche wir ihm wie Petrus nichts bieten können, hat er alles auf sich genommen. Durch seine Liebe dürfen wir vor Gott kommen und zu ihm Vater sagen, zum höchsten im Universum. Durch diese Liebe sind auch wir als Gemeinde berufen den Sünder zu Lieben.

1.4 Den Sünder Lieben – Die Relevanz der Liebe Jesus für unsere eigene «Sünder Liebe»

Die Liebe von Jesus ist also unser Vorbild, wir haben gesehen, wie Jesus den Sünder Petrus, angenommen hat und zur Nachfolge berufen. Derselbe Jesus nimmt auch uns an und beruft auch uns. Und das Beste ist, wir können dies auch gerade als Vorbild für unseren eigenen Umgang mit den Menschen verwenden.

Denn so wie Jesus Petrus begegnet ist, so können wir auch unseren Mitmenschen begegnen. Dabei dürfen wir uns wieder an den zu Beginn betrachteten Punkten orientieren.

  • Persönlich: Wie Jesus Persönlich auf Petrus zuging und ihn beim Namen nannte, können auch wir auf unsere Mitmenschen zugehen. Sie kennen lernen mit all ihren Verfehlungen. Wir können Ihnen als Freunde und Mitmenschen begegnen, Jesus hat zuerst zum Frühstück gerufen und Zeit mit den Menschen verbracht.
  • Annehmend: Durch Jesus können auch wir Menschen annehmen, obwohl Sie Fehlerhaft sind. Annahme bedeutet, die Menschen anzunehmen wie sie sind, aber nicht zu lassen wie sie sind. Annahme wie es Jesus gelebt hat, war immer wegweisend auf die befreiende und verändernde Kraft Gottes.
  • Berufend: Dies ist wohl der knack Punkt, denn wir dürfen unseren Mitmenschen zur befreienden Nachfolge Gottes berufen, genauso wie dies Jesus mit Petrus gemacht hat. Als ein Teil von der Gemeinde Gottes sind wir dazu bevollmächtigt. Hier ist es wichtig, dass wir die vorherigen Punkte jedoch nicht auslassen, reiner Bekehrungsdrang ist nicht Liebe, sondern Druck.

Das ist die Realität, welche wir durch Jesus haben. Es ist nicht ein Konstrukt, welches wir theoretisch noch knapp fassen könnten, sondern Jesus hat es uns vorgelebt, wir dürfen es nachleben. Ja erst die göttliche Liebe macht es uns möglich den Sünder zu Lieben.

So müssen auch wir Menschen nicht mehr Verurteilen, sondern können sie annehmen, wie Jesus sie angenommen hat.

Wir dürfen die Sünder Lieben, nicht weil wir die Sünde gutheissen würden, sondern weil Jesus auch die Sünde des grössten Sünders auf sich genommen hat. Wenn wir also Heute davon reden, den Sünder zu lieben, dann bedeutet dies vor allem auch Ihm Jesus näher zu bringen, die Menschen vor den gedeckten Frühstückstisch von Jesus bringen. Mit unserem Handeln Ihnen Jesus aufzuzeigen. Es geht in der Aufforderung den Sünder zu Lieben nicht einfach darum, ihn ein bisschen zu streicheln, sondern Ihm die relevanteste Wirklichkeit für jedes Leben näher zu bringen, den Ausweg aus seiner Sünde, Jesus!

Christliche Liebe hat mehr zu bieten als nur Weltlich zu helfen, denn das allerbeste was wir unseren Menschen in erster Linie geben können, das was ihnen kein weltliches Hilfeprogramm geben kann, ist die bedingungslose Annahme Jesus, die Erlösung durch sein Werk, das ist die Relevanz, welche wir zu verkünden haben, das ist die Essenz, alles andere kommt aus dem heraus. Wir sind nicht hier, um zu verurteilen, aber wir sind auch nicht hier, um schlechtes gut zu reden, sondern wir sind hier, um den Ausweg aufzuzeigen, die Liebe von Jesus, welche wir in dieser Geschichte von Petrus so krass sehen.

Denn wie Paulus Schreibt

Römer 5,8
Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

So erweisen wir unsere Liebe für unsere Mitmenschen auch darin, dass wir die Lieben, die noch nicht zu Jesus gehören. Indem wir Sie immer mehr durch unsere Liebe auf Jesus hinweisen, sie ernst nehmen in ihren fragen und wir uns ihrer Verlorenheit bewusst werden.

Eine Liebe, die den Sünder liebt, weil Gott uns noch mehr liebt.

Das wünsch ich mir, dir und der ganzen Gemeinde.

[1] Diese Predigt wurde Aufgenommen und kann hier Nachgehört werden
Download PowerPoint:Den Sünder Liebenund Handzettel Den Sünder Lieben

Ein Gedanke zu “Den Sünder lieben

  1. Guter Artikel, Sandro. Nur mit der unterschiedlichen Liebe (göttlich und menschlich) bin ich nicht gleicher Meinung. Lese hierzu mal die Ausführungen von Andreas Symank: http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=9885&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=2

    Besonders der letzte Teil bezieht sich auf diese Frage, ob es sich dabei wirlich um zwei verschiedene Arten von Liebe handle.

    Ansonsten: Gute und wertvolle Gedanken.

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