Die Tatsache der Auferstehung

Einleitung

Osterpredigt zu 1.Korinther 15

Ostern ist der wohl wichtigsten und freudigsten Feiertag für uns Christen.

Denn wir feiern die Tatsache, dass unser Herr und Erlöser lebt. Dass er nicht im Grab geblieben ist, sondern auferstanden ist.

Darum wird heute auch der bekannte Ostergruss in vielen Gemeinden gesprochen.

«Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!»

Aber warum ist diese so essenziell für unseren Glauben? Und was haben wir eigentlich davon, dass Christus auferstanden ist?

Diese Fragen geht Paulus im 1. Korinther 15 nach. Dabei stellt er im 1. Korinther 15,14 eine deutliche Aussage in den Raum.

Textlesung

1. Korinther 15,14
Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich, und vergeblich auch euer Glaube!

Fakenews?

Die Worte von Paulus sind unmissverständlich. Falls irgendwo in Israel, in einem Felsengrab, noch der Leichnam von Jesus liegen würde, dann wäre die ganze Verkündigung von ihm vergeblich und für nichts zu gebrauchen. Aber nicht nur seine Verkündigung, sondern auch alle die seiner Verkündigung Glauben, hätten dies vergeblich gemacht.

Ja, auch unser Glaube, wäre höchst sinnlos, ich müsste dann am besten meinen Job an den Nagel hängen.

Diese Aussage kommt nun nicht einfach von irgendjemandem. Sondern von Paulus, welcher wegen dieser Verkündigung viel Leiden und Verfolgung auf sich genommen hat.
Soll das alles für nichts gewesen sein? Alles nur Fake News?

Sein ganzes Leben wäre auf etwas Falsches gebaut und noch viel schlimmer, er hätte ganz viele Menschen mit auf eine falsche Fährte geführt.
Die Bibel stellt sich nun aber klar gegen Fakenews.

Sie warnt uns in Unwahrheit zu leben. Im Psalm 101,7 kommt dies deutlich hervor.

Psalm 101,7
In meinem Haus soll keiner wohnen, der Betrug verübt,
wer Lügen redet, soll nicht bestehen vor meinen Augen.

Wenn Paulus hier also Fakenews verbreiten würde, dann hätte er ziemlich direkt gegen Gottes Willen Verstossen. Er hätte sich schuldig gemacht ein falscher Zeuge zu sein und auf falsche Zeugenaussagen konnte nach dem AT die Todesstrafe warten.

Es ist deshalb auch für uns wichtig, dass wir unsere Worte zuerst gründlich prüfen. Gerade in geistigen Dingen geht es um viel mehr als nur um eine Meinung oder Idee. Denn es geht um Gott und sein Zeugnis. Darum wollen wir unsere Worte zuerst vor Gott prüfen. Indem wir sein Wort als Massstab nehmen und nicht menschlicher verstand. Wir wollen unsere Energie zur Verkündigung der Wahrheit verwenden. Das fordert uns immer wieder neu heraus, sein Wort auch wirklich zu kennen.

Paulus ist sich seiner Verantwortung hier vollkommen bewusst. Seine Verkündigung ist nicht einfach unüberlegt und vom Hörensagen. Es sind nicht einfach ein paar schöne Vorstellungen, sondern sie steht auf sicherem Fundament.

Diese Botschaft der Auferstehung, die er verkündet, ist dabei keine leichte Kost. Sondern sie ist so Brisant, dass Sie ein Leben nachhaltig verändern kann.

Doch für Paulus ist es eine feste Tatsache, dass Jesus Christus leiblich und wahrhaftig von den Toten auferstanden ist. Doch, nicht nur für Paulus, sondern auch für uns Heute. Auf der Tatsache der Auferstehung steht der ganze christliche Glaube. Fällt die Auferstehung Weg, ist das Christentum nur noch ein Haschen nach Wind.

Leider gibt es jedoch immer mehr, Pfarrer und Pastoren, die die Auferstehung nicht mehr so ernst nehmen. Welche die Historizität und die Bedeutung davon Abschwächen oder gar verneinen wollen.
Die traurigen folgen davon sind, dass ihr Glaube und ihre Verkündigung belanglos geworden ist. Sie haben nichts mehr mit der Lebensverändernden Botschaft zu tun, die die Apostel in die ganze Welt ziehen liess. Die Kirchen sind leer, weil das Evangelium, welches darin verkündet, wird Leer ist. Dies ist eine traurige Sache, denn dies müsste eigentlich nicht sein.  
Denn Jesus lebt ja!

Und für diese Tatsache gibt es gute Beweise.
Diesen Beweisen wollen wir nun nachgehen.

Beweise für die Auferstehung

Der erste Beweis erbringt Paulus selbst. In 1Korinther 15,3-8 listet er eine Reihe von Zeugen auf, die man befragen könne.

1. Korinther 15,3-8
Denn ich habe euch zu allererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und daß er begraben worden ist und daß er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften, und daß er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen. Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. Danach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln. Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin.

Paulus nennt die Zeugen hier mit Namen, es sind keine Fantasie Personen. Paulus hat hier nichts zu verstecken, über 500 Menschen werden seine Aussage Bezeugen, wenn man sie fragt.
Solch eine gewaltige Zahl an Zeugen müsste man zuerst einmal bestechen.
Auch sind Hauptzeugen früher von Paulus persönlich verfolgt worden.
Eine Bestechung durch Paulus ist somit ausgeschlossen!
Was würde ihnen besser passen als dem, welcher sie verfolgt, hat eins auszuwischen?
Die Zeugenwolke von Paulus ist bereits ein starkes Argument.
Doch heute haben wir leider ein Problem. Wir können diese Zeugen nicht mehr Befragen. Darum wollen wir uns noch einige andere Beweise anschauen.

Das historische Argument

Zuerst währen hier die historischen Argumente. Die Auferstehung ist das wohl am besten bezeugten Ereignis in der Bibel, wenn nicht sogar der Weltgeschichte. Von den meisten antiken Ereignissen, haben wir nur einzelne Quellen, die meist Jahrhunderte nach dem Ereignis verfasst wurden. Doch für die Auferstehung haben wir vier berichten, welche nur wenige Jahre danach verfasst wurden.
Dabei legen die Evangelien grossen Wert darauf, zu bestätigen, dass Jesus Leiblich auferstanden ist, nicht nur als Geist oder Vorstellung der Jünger.
Als Thomas, einer seiner Jünger zweifelte, sagte Jesus, dass er ihn berühren soll.

Johannes 20,27
Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!

An anderen Stellen Ass und Trank Jesus mit den Jüngern. Alles ein verhalten, welches von einer Vorstellung oder einem Geist nicht gemacht wird.

Aber auch die Reaktion der Priester und Pharisäer spricht klar für die Auferstehung. Sie mussten Fakenews verkünden, um das leere Grab zu erklären.

Matthäus 28,12-13
Diese versammelten sich samt den Ältesten, und nachdem sie Rat gehalten hatten, gaben sie den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: Sagt, seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.

Dieses Argument wird bis heute verbreitet.
Andere behaupten, Jesus sei gar nie gestorben, sondern nach ein bisschen Ausruhen frisch und fröhlich aus dem Grab gestiegen.

Gegen diese Darstellung spricht klar die Tatsache, dass Jesus gegeisselt und gekreuzigt wurde. Eine Tortur, die niemand einfach so überlebte.
Der jüdische Historiker Josephus. Hat ca. um 70n. Chr., drei Freunde vom Kreuz retten lassen. Trotz sofortiger und professioneller ärztlicher Behandlung überlebte nur einer knapp.
Jesus konnte aber auf solch eine Behandlung nicht zurückgreifen.

Nun wurde Jesus aber nicht nur gekreuzigt, sondern auch noch gegeisselt. Ein Auspeitschen mit von Knochen oder Metallstücken bestückten Peitschen. Nur schon die Geisselung zu solchen Wunden geführt, dass ohne Behandlung der Tod unausweichlich war. Nur schon der Blutverlust und die Wunden, waren vor der Kreuzigung so schwer, dass Jesus sein Kreuz nicht mehr selbst tragen konnte.

Falls Jesus also nicht tot gewesen wäre, bevor er ins Grab gelegt wurde. So hätte er sich ausserdem von verklebten Grabtüchern befreit, einen tonnenschweren Stein, allein auf die Seite geschoben und zum Schluss noch eine römische Wache, trainierte und disziplinierte Soldaten, beseitigt.
Danach hätte er noch einen Marsch von mehreren Kilometern nach Emmaus laufen müssen. Wie dies ein gekreuzigter tun sollte, ist eigentlich weniger glaubhaft als die Auferstehung selbst.

Auch hätten in diesem Fall, die Soldaten und die Pharisäer einen geschwächten und von Geisselung und Kreuzes wunden überzogener Flüchtling, schnell aufgefunden. Doch dies war nicht der Fall, viel mehr mussten die Pharisäer nun eine Ausrede erfinden, weil das Grab tatsächlich leer war!

Gerade diese Gewissheit, die wir aus diesen Indizien haben, sind für uns grosse Ermutigungen. Denn manchmal kommen wir vielleicht in Zweifel, wenn wieder ein Artikel in irgendeiner Zeitschrift über Jesus geschrieben wird, wo die Auferstehung angezweifelt wird. Aber gerade dann hilft es uns zu wissen, dass unser Glaube, gute Argumente hat und auf festem Grund steht.

Ich möchte deshalb hier noch zwei etwas andere Argumente anfügen.

Die logischen Argumente

Das erste Argument ist, die Reaktion der Jünger. Aus einer ängstlichen Schar, wurde plötzlich die Botschaft des Auferstandenen unter Verfolgung und Tod verkündet. Nun sterben viele Leute für Ideologien, doch niemand stirbt und leidet freiwillig für etwas, von dem man genau weiss, dass es nicht stimmt, weil man es selbst erfunden hat.

Die Botschaft vom Auferstandenen hat also die Kraft gehabt. Die Jünger von ängstlichen Fischern zu den wohl mutigsten Missionaren zu verändern. Und diese Kraft zieht sich bis heute durch. Von Paulus über Luther, bis Bonhoeffer zieht sich eine gewaltige Linie an Zeugen durch die Geschichte.

Ja, noch heute kann das Evangelium uns so verändern. Noch heute erleben wir diese verändernde Kraft. Ich muss hier nur an meine eigene Bekehrung denken. Da bin ich ein komplett neuer Mensch geworden. Mein ganzer Hass und meine Aggressionen waren einfach weg. Andere erleben dies vielleicht mit Süchten, die plötzlich überwunden wurden.
Der lebendige, Jesus Christus, wirkt auch heute noch in unserem Leben.

Ein weiteres Argument, welches vielleicht viele noch nie gehört haben, ist der Sonntag. Von Beginn an, wurde an dem Tag an dem Jesus auferstanden war, Gottesdienst gefeiert. Wir finden dies in der Apostelgeschichte 20,7

Apostelgeschichte 20,7
Am ersten Tag der Woche aber, als die Jünger versammelt waren, um das Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen, da er am folgenden Tag abreisen wollte, und er dehnte die Rede bis Mitternacht aus.

Die Jünger hatten jedoch alle einen jüdischen Hintergrund, für Sie war der Tag des Gottesdienstes eigentlich der Samstag/Sabbat.
Doch weil Jesus am Sonntag auferstanden war, wurde dieser Tag neu als wichtigster Tag gefeiert.

Wenn Jesus an diesem Tag also nicht auferstanden wäre, so hätte es auch nie einen Grund gegeben, den Sonntag als Feiertag einzusetzen.
Wenn wir uns am Sonntag, also zum Gottesdienst, treffen, dann feiern wir darin auch immer, dass unser Herr lebt.
Nicht nur an Ostern!
Wir versammeln uns, aus einem einzigen Grund, weil Jesus Christus lebt!
Er ist der einzige Grund für unsere Zusammenkünfte.
Das gibt uns eine ganz andere Sicht, wenn wir am Sonntagmorgen wieder mal Mühe haben, um in den Gottesdienst zu gehen. Wenn man sich bewusst macht, dass der Grund für das, ein unglaublich gewaltiges Ereignis ist. Nämlich, dass Jesus wahrhaftig lebt.

Die Beweise für die Leibliche und wahrhaftige Auferstehung von Jesus Christus sind also erdrückend. Es gibt eigentlich keinen Zweifel daran.

Den das Wirken von Jesus Christus sehen wir heute noch weltweit in seiner Gemeinde.

Jesus hat versprochen, dass seine Gemeinde nie vergehen wird. Noch bevor sie gegründet wurde, hat er dies Petrus verheissen.

Matthäus 16,18
Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen.

Und diese Verheissung bestätigt sich bis heute, nach 2000 Jahren Verfolgung, Spannungen, Streitereien und Spaltungen. Steht die Gemeinde Jesus Christi immer noch in dieser Welt.

Und Sie wird weiterhin bestehen, bis Jesus in seiner Herrlichkeit wieder kommen wird. Das ist eine Zuversicht, die uns gerade in der heutigen Zeit zugesprochen wird. Die Existenz der Gemeinde ist vom lebendigem Herrn abhängig. Solange Jesus lebt, wird auch die Gemeinde Leben! Und das schöne ist, dass Jesus ewig ist! Die Gemeinde ist also nicht von uns und unserem vermögen abhängig, sondern vom auferstandenem Herrn Jesus Christus!

Und dies alles aus dem einen Grund.

Dass «Er, tatsächlich und wahrhaftig auferstanden ist!»

Was bedeutet dies nun persönlich für uns?
Was für einen Unterschied macht es für die Welt, dass vor 2000 Jahren irgendein Wanderprediger auferstanden ist?

Wir wollen uns nun wieder unserem Text zuwenden.

Die Auswirkung der Auferstehung

Paulus ruft nämlich im Vers 20 erfreut aus.

1.Korinther 15,20
Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden.

Es ist ein Ruf der Begeisterung und tiefen Freude. «Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt» es gibt kein Zweifel, es ist keine Fakenews.
Es ist eine Tatsache mit Weltbewegenden folgen.

Wir wollen uns drei davon anschauen.

Sündenvergebung und Versöhnung mit Gott

Im Vers 17 hebt Paulus hervor, dass es ohne Auferstehung auch keine Sündenvergebung gibt.

17 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden;

Die Folge der Sünde ist der Tod, weil sie Abkehr von Gott ist. Sünde bedeutet sich abwenden vom Gott, der das Leben ist. Die einzige mögliche Konsequenz vom Abwenden vom Leben ist der Tod. Darum ist die Folge der Sünde unweigerlich der Tod. Ohne Auferstehung sind wir also in unserer Sünde verloren.
Wir gehen in die ewige Gottverlassenheit. Wir stehen immer noch unter dem Gesetz, welches uns verurteilen wird.

Doch nun ist Christus auferstanden und darum kann Paulus im Römer 8,2 sagen.

Römer 8,2
Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

Weil Jesus Lebt und damit das Leben ist, kann er uns befreien vom Gesetz der Sünde. Weil er die Strafe der Sünde am Kreuz für uns getragen hat.

Wir haben nun also ein gewaltiges Vorrecht.
Wir stehen nicht mehr unter dem Gesetz, welches uns verurteilt, sondern wir stehen in einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus. Darum können wir nun auch im Gebet vor ihn treten. Seine Führung in unserem Leben in Anspruch nehmen. Wir sind nicht mehr in unseren Sünden gefangen und damit getrennt von Gott. Sondern wir haben nun Zugang zu ihm, mit der ganzen Gemeinde aller Christen.

Mit der Auferstehung dürfen wir auch Anteil an einem neuen Leben haben. So wie die Jünger verändert wurden, werden auch wir verändert.

Neues Leben in Christus

In Galater 2,20 beschreibt Paulus uns diese Realität

Galater 2,20a
Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.

Wenn wir in Christus sind, dann haben wir unser Altes, von Sünden verdorbenes, leben hinter uns gelassen.
Wir sind wiedergeboren.
Wir haben durch Jesus Christus ein neues Leben erhalten, ein Leben, dass nun vom Heiligen Geist durchdrungen ist.

Wir sind also nicht mehr von unserer Vergangenheit beherrscht. Alles Schlechte, was wir getan haben oder was an uns getan wurde, ist mit Christus gestorben.
Das bedeutet nicht, dass wir die weltlichen Konsequenzen davon nicht tragen müssten. Aber dieser Dinge müssen unser Leben nicht mehr bestimmen.
Oft tragen wir jahrelang, schlechte Erfahrungen und Prägungen mit uns herum. Vielleicht prägen schlechte Angewohnheiten unsere Beziehungen, führen sogar zu Problemen in unseren Ehen?
Aber durch Jesus muss uns das Alte nicht mehr Beherrschen.
Wir können es bei ihm Ablegen.
Wir dürfen ein neues Leben einen neuen Start machen.

In Christus dürfen wir frei werden.

Das dürfen wir immer wieder in Anspruch nehmen, wenn wir von der Vergangenheit eingeholt werden. Uns wieder neu auf Jesus ausrichten und nicht auf die Vergangenheit.

Hier ist es auch ermutigend, von anderen zu hören, wie ihr Leben von Jesus erneuert wurde. Von welchen Dingen sie befreit wurden. Wir wollen diese Zeugnisse immer wieder auch Teilen zur Stärkung von allen.

Denn Jesus Christus lebt und wirkt auch gerade heute in unserem Leben.

Ewiges Leben bei Christus

Aber die Auferstehung hat nicht nur im jetzigen Leben eine Auswirkung. Paulus beschreibt dies im Vers 19

19 Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!

Wenn die Auferstehung von Jesus nur in diesem Leben irgendeine Auswirkung hat. Dann könnten wir es gerade sein lassen.
Dann wäre es besser einfach das Leben zu geniessen «Essen und zu trinken und Party zu machen», weil nach dem Tod sowieso alles verloren wäre.

Doch die Auferstehung hat eine gewaltige Auswirkung auch für das Leben nach dem Tod.
In den Vers 21–22 wird dies beschrieben.

21 Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen;
22 denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.

Jesus Christus ist der Erste der Auferstanden ist
und ihm werden ALLE Menschen nachfolgen.

Wir werden also nicht Tod bleiben, der Tod ist nicht das Ende.
Und hier kommt ein wichtiges Detail hervor.
Es werden ALLE auferstehen.
Doch in der Auferstehung wird es einen Unterschied geben.
Die einen werden zum ewigen Leben bei Gott und die anderen zur ewigen Verurteilung Auferstehen.
Nur wer auf dem Weg von Jesus Christus läuft, wird nicht gerichtet.

Vielleicht fragst du dich jetzt, wie kann ich denn zu Jesus gehören? Was muss ich tun, um gerettet zu werden?

Die Antwort gibt Paulus im Römer 10,9.

Römer 10,9
Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen   glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.

Glauben bedeutet an Jesu Christus als lebendige Person, zu Glauben. Dem was er IST aber auch dem was er SAGT und TUT. Es bedeutet sein Leben Jesus Christus zu übergeben und ihn als König in seinem Leben anzunehmen. Unsere Sünden bei ihm abzulegen und sich seinem willen unterzuordnen.

Der rettende Glaube ist also nicht nur kognitiv, sondern es durchdringt unser ganzes Leben. Wenn wir so glauben, dann sind wir vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.

Der Tod verliert damit seinen Schrecken. Weil wir jemanden kennen, der ja bereits durch den Tod gegangen ist. Der den Weg für uns vor gespurt hat. Der uns genau sagen kann was kommt.

Wir haben eine herrliche Zukunft vor uns, wir werden einmal bei Jesus Christus sein. Dort, wo es kein Leiden und Sterben mehr geben wird.
Jesus hat dies durch seinen Tod und seine Auferstehung ermöglicht, er ist das Pfand die Sicherheit dafür.

Diese Gewissheit das Jesus Lebt, ist unser wahrer Trost im Leben und im Sterben.
Denn unser Glauben steht auf einem festen Grunde.
Der Tatsache der Auferstehung.

Das Feiern wir an Ostern und darum ist dieser Feiertag so wichtig für uns.

Weil Christus wahrhaftig auferstanden ist!

Amen

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