Die Bundeslade und der Gnadenthron

Was die Bundeslade ist, davon hatte ich schon in der Sonntagsschule gehört. Doch war mir lange nicht bewusst, dass in ihr auch schon das Evangelium vorgespurt ist. Ich dachte lange Zeit, das wäre einfach der Aufbewahrungsort des Gesetzes und einiger anderer Dinge, wie dem Stab Aarons. Doch lesen wir zuerst den Text, wie Gott Mose damit beauftragt die Bundeslade zu bauen.

Macht eine Lade aus Akazienholz; zwei und eine halbe Elle soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe. Du sollst sie mit feinem Gold überziehen innen und außen und einen goldenen Kranz an ihr ringsherum machen. Und gieß vier goldene Ringe und tu sie an ihre vier Ecken, sodass zwei Ringe auf der einen Seite und zwei auf der andern seien. Und mache Stangen von Akazienholz und überziehe sie mit Gold und stecke sie in die Ringe an den Seiten der Lade, dass man sie damit trage. Sie sollen in den Ringen bleiben und nicht herausgetan werden. Und du sollst in die Lade das Gesetz legen, das ich dir geben werde. Du sollst auch einen Gnadenthron machen aus feinem Golde; zwei und eine halbe Elle soll seine Länge sein und anderthalb Ellen seine Breite. Und du sollst zwei Cherubim machen aus getriebenem Golde an beiden Enden des Gnadenthrones, sodass ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an jenem, dass also zwei Cherubim seien an den Enden des Gnadenthrones. Und die Cherubim sollen ihre Flügel nach oben ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Gnadenthron bedecken und eines jeden Antlitz gegen das des andern stehe; und ihr Antlitz soll zum Gnadenthron gerichtet sein. Und du sollst den Gnadenthron oben auf die Lade tun und in die Lade das Gesetz legen, das ich dir geben werde. Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim will ich mit dir alles reden, was ich dir gebieten will für die Israeliten. (2. Mose 25,10-22)

Die Lade

In der Bundeslade sollte das „Zeugnis“ (hebr. עדות) aufbewart werden. Damit sind nach der jüdischen Tradition nur die zwei Steintafeln mit dem Dekalog (zehn Worte) gemeint.

Akazienholz wuchs in den Wünstenregionen und gilt als sehr beständig. In der Septuaginta wird das Wort שׁחה daher mit ξύλων ἀσήπτων – unverfaulbares Holz – übersetzt. Die ganze Lade sollte zudem mit feinem Gold überzogen werden. Auch die Ringe an den Ecken sollten aus Gold sein und die zwei Stangen – ebenfals aus Akazienholz – sollten auch noch mit Gold überzogen werden.

Zur Aufbewahrung der zehn Worte ist nur das beste gut genug. Manchmal beschämt es mich, wie wir – und da muss ich mich auch selbst an der Nase nehmen – mit Gottes Wort umgehen. Wir behandeln die Bibel oft nicht anders als herkömmliche Bücher. Wenn ich sehe, wie gewissenhaft die Schriften abgeschrieben wurden, mit welchem Respekt dem Namen Gottes begegnet wurde, dann denke ich, dass da schon einiges verloren ging. Natürlich und das sehe ich auch, geht es uns besonders um den Inhalt, den wir als heilig betrachten. Doch das dürfte auch äusserlich zum Vorschein kommen. Wer ein schönes und teures Auto besitzt, der pflegt es in der Regel auch. Und wie sagte nochmals der Psalmist David? Umso mehr liebe ich deine Gebote – mehr als das allerfeinste Gold. (Psalm 119,127).

Der Gnadenthron

Doch kommen wir nun zum Teil, der mich so enorm fasziniert hat – der Gnadenthron oder auch Sühnedeckel genannt. Es ist interessant, etwa die Hälfte des Abschnitts über die Bundeslade betrifft die Lade selbst (Exodus 25,10-16), die andere Hälfte (Exodus 25,17-22) beschäftigt sich mit dem Deckel der Lade.

Ist es da einfach wie bei einem schönen Buchdeckel? Ich gestalte ja auch Print-Medien und durfte auch schon mal eine umfangreiche Masterarbeit gestalten. Ein Buchdeckel sollte meiner Meinung nach ansprechend gestaltet werden. Es sollte dem Leser Freude machen das Buch in die Hand zu nehmen und darin zu lesen. War es Gott deshalb so wichtig, dass der Deckel genau so mit zwei Engeln oben drauf gestalten werden sollte? Quasi das Buchcover für das Gesetz? Vielleicht, aber doch eher unwahrscheinlich, bzw. man dürfte da sicher mehr erwarten.

Das Gesetz stand auf zwei steinernen Tafeln, sie waren nicht kunstvoll mit Gold überzogen worden. Die Lade selbst war aus Akazienholz und wurde ebenfalls mit Gold überzogen. Doch der Deckel wurde aus reinem Gold gefertigt. Dieser Deckel wird in der hebräischen Sprache übrigens ךפּרת „kapporeth“ genannt und dieses Wort wiederum ist eine Ableitung von einem Wort welches übersetzt „sühnen, versöhnen, Sünde bedecken“ bedeutet.

Gott spricht zu Mose

Die Lade samt dem Gnadenthron wurde zuerst in der Stiftshütte und später im Tempel hinter dem zweiten Vorhang im Allerheiligsten aufbewahrt. Doch bei Mose hatte der Gnadenthron noch eine ganz spezielle Bedeutung. So sagt Gott zu Mose:

Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim will ich mit dir alles reden, was ich dir gebieten will für die Israeliten. (Exodus 25,22)

Von eben diesem Gnadenthron aus sprach Gott zu Mose. So lesen wir es auch später in 4. Mose 7,89:

Und wenn Mose in das Zelt der Begegnung hineinging, um mit ihm zu reden, dann hörte er die Stimme zu ihm reden von der Deckplatte herab, die auf der Lade des Zeugnisses war, zwischen den beiden Cherubim hervor; und er redete zu ihm.

Vergebung für das Volk

Und Aaron soll den Stier seines Sündopfers herzubringen und sich und sein Haus entsühnen und soll ihn schlachten, und soll eine Pfanne voll Glut vom Altar nehmen, der vor dem HERRN steht, und beide Hände voll zerstoßenen Räucherwerks und es hinein hinter den Vorhang bringen und das Räucherwerk aufs Feuer tun vor dem HERRN, dass die Wolke vom Räucherwerk den Gnadenthron bedecke, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, damit er nicht sterbe. Und soll etwas vom Blut des Stieres nehmen und es mit seinem Finger gegen den Gnadenthron sprengen; vor den Gnadenthron aber soll er siebenmal mit seinem Finger von dem Blut sprengen. Danach soll er den Bock, das Sündopfer des Volks, schlachten und sein Blut hineinbringen hinter den Vorhang und soll mit seinem Blut tun, wie er mit dem Blut des Stieres getan hat, und etwas davon auch sprengen gegen den Gnadenthron und vor den Gnadenthron und soll so das Heiligtum entsühnen wegen der Verunreinigungen der Israeliten und wegen ihrer Übertretungen, mit denen sie sich versündigt haben. So soll er tun der Stiftshütte, die bei ihnen ist inmitten ihrer Unreinheit.

Mose hatte da einen ganz speziellen Zugang zu Gott. Sonst durfte nur einmal im Jahr, am grossen Versöhnungstag (Yom Kippur), der Hohepriester den Bereich des Allerheiligsten betreten. Dabei musste er in eine Wolke von Räucherwerk gehüllt sein. Dazu hatte er eine Räucherpfanne dabei. Er würde sonst sterben. Dann soll er mit Blut eines Stieres den Gnadenthron besprengen und das gleich sieben mal. Danach sollte er nochmals gleich mit dem Blut eines Bockes verfahren. Das tut er für die Verunreinigungen und Übertretungen des Volkes – also wegen ihrer Sünde. Hier wird deutlich, warum dieser Deckel dann auch Gnadenthron genannt wird.

Die Gnade steht über dem Gesetz

Einfach genial! In der Lade befindet sich das Gesetz, über dem Gesetz steht aber Gottes Gnade. Im Neuen Testament war mir dieser Zusammenhang schon lange bewusst. Ich wusste auch, dass Abraham allein durch den Glauben gerechtfertigt war, ohne das Gesetz und ohne Werke. Doch bei der Bundeslade ist mir dieser Zusammenhang lange entgangen. Erst als ich mal in einem anderen Zusammenhang den Begriff „Gnadenthron“ las und mich näher informierte, wurde mir diese gewaltige Symbolik der Bundeslade und dem Gnadenthron bewusst. Ja, manchmal übersieht man auch beim mehrfachen lesen die offensichtlichsten Dinge. Ich war einmal mehr fasziniert von dem was Gott uns in seinem Wort offenbart.

Das Evangelium ist hier bereits im Hinblick auf Jesus Christus vorgespurt. Es war niemals so, dass das Gesetz Menschen gerechtfertigt hätte. Darauf geht ja auch Paulus mehrfach ein:

Denn auch durch das Befolgen von Gesetzesvorschriften steht kein Mensch vor Gott gerecht da. Das Gesetz führt vielmehr dazu, dass man seine Sünde erkennt. (Römer 3,20)

Auch damals, als es das Gesetz noch nicht gab, war die Sünde schon in der Welt; nur wird sie dort, wo es kein Gesetz gibt, nicht ´als Schuld` angerechnet. […] Und das Gesetz? Es kam erst nachträglich hinzu. Seine Aufgabe war es, die ganze Tragweite der Verfehlung deutlich werden zu lassen. Und gerade dort, wo sich die Sünde in vollem Maß auswirkte, ist die Gnade noch unendlich viel mächtiger geworden. (Römer 5,13.20)

Jesus, der Gnadenthron

Es wäre ja irgendwie komisch, wenn der Gnadenthron und dessen Bedeutung nur im Alten Testament ein Thema wäre. Eine solch tiefe Symbolik dürfte man doch auch im Neuen Testament erwarten. Und ja diese Parallele existiert tatsächlich!

In der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der bereits erwähnten Septuaginta wird für den Gnadenthron das Wort ἱλαστήριον (hilastärion) gebraucht. Dieses finden wir auch zwei mal im Neuen Testament wieder. Einmal in Römer 3,25 und das andere mal in Hebräer 9,5.

Ihn hat Gott vor den Augen aller Welt zum Sühneopfer für unsere Schuld gemacht. Durch sein Blut, das er vergossen hat, ist die Sühne geschehen, und durch den Glauben kommt sie uns zugute. (Römer 3,25)

Das Wort welches hier mit Sühneopfer übersetzt wird, ist das gleiche, welches auch für den Deckel der Bundeslade gebraucht wurde. Jesus ist also jener, an dem das Sühneopfer vollzogen wird. Durch ihn sind alle die an ihn glauben vor Gott gerechtfertigt. In einer älteren Übersetzung (Luther 1912) heisst es:

[…] welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld;

Die zweite Stelle aus Hebräer 9,5 bezieht sich auf den Gnadenthron, der in Exodus 25 beschrieben ist. Dennoch ist der Kontext interessant. Der Schreiber vom Hebräerbrief führt uns vor Augen, was für ein vollkommenes Opfer uns Jesus Christus gebracht hat. Er kann selbst Hohepriester und Opfer sein. Der Hohepriester musste ja auch für sich selbst ein Opfer bringen. Auch er stand nicht gerecht vor Gott da. Ganz anders verhält es sich mit Jesus, aber lies selbst:

Den hinteren Raum jedoch durfte nur der Hohepriester betreten, und zwar nur ein einziges Mal im Jahr und nur mit dem Blut ´von Opfertieren`. Dieses Blut brachte er als Opfer für seine eigenen Verfehlungen und für die des Volkes dar. Was lehrt uns der Heilige Geist durch das alles? Er macht deutlich, dass der Weg ins ´himmlische` Heiligtum nicht offen ist, solange die Bestimmungen des irdischen Zeltes in Kraft sind. Dieses Zelt ist nämlich ein Sinnbild, dessen volle Bedeutung wir erst in der heutigen Zeit verstehen: Die Gaben und Opfer, die nach den Vorschriften des Gesetzes dargebracht werden, sind nicht imstande, den Opfernden wirklich von seiner Schuld zu befreien und sein Gewissen zur Ruhe zu bringen. Bei allen diesen Vorschriften geht es um Äußerlichkeiten  – um Fragen des Essens und Trinkens und um eine Vielzahl von rituellen Waschungen – , und sie gelten deshalb auch nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine neue und bessere Ordnung eingeführt wird. ´Jetzt aber ist diese Zeit angebrochen, denn jetzt` ist Christus gekommen, der Hohepriester, der uns die wahren Güter gebracht hat. Er hat ein größeres und vollkommeneres Zelt durchschritten, ein Zelt, das nicht von Menschen gemacht wurde und nicht zu dieser Schöpfung gehört. Und was ihm den Weg ins Heiligtum öffnete, war nicht das Blut von Böcken und Kälbern, sondern sein eigenes Blut. Ein einziges Mal ist er hineingegangen, und die Erlösung, die er bewirkt hat, gilt für immer und ewig. Nun reinigt zwar auch das Blut von Böcken und Stieren, aber dabei handelt es sich nur um eine äußerliche Reinheit. Und nicht anders ist es, wenn die, die unrein geworden sind, mit der ´in Wasser aufgelösten` Asche einer jungen Kuh besprengt werden.Das Blut Christi jedoch hat eine unvergleichlich größere Wirkung. Denn als Christus sich selbst, von Gottes ewigem Geist geleitet, Gott dargebracht hat, war das ein Opfer, dem kein Makel anhaftete. Deshalb reinigt uns sein Blut bis in unser Innerstes; es befreit unser Gewissen von der Belastung durch Taten, die letztlich zum Tod führen, sodass es uns jetzt möglich ist, dem lebendigen Gott zu dienen. Christus ist also der Vermittler eines neuen Bundes. Mit seinem Tod hat er für die unter dem ersten Bund begangenen Übertretungen bezahlt, sodass jetzt alle, die Gott berufen hat, losgekauft sind und das ihnen zugesagte unvergängliche Erbe in Besitz nehmen können. ´Mit dem neuen Bund verhält es sich wie mit einem Testament.` Um ein Testament vollstrecken zu können, muss man nachweisen, dass der, der es aufgesetzt hat, gestorben ist. Erst im Todesfall wird es gültig; solange der Betreffende lebt, ist es noch nicht rechtskräftig. Aus demselben Grund konnte auch der erste Bund nicht ohne Blut in Kraft treten. Nachdem Mose das Gesetz vor versammeltem Volk Gebot um Gebot verlesen hatte, nahm er das Blut von Kälbern und Böcken sowie Wasser, scharlachrote Wolle und ein Ysop-Büschel, besprengte mit dem Blut sowohl das Gesetzbuch als auch das ganze Volk und erklärte: »Das ist das Blut des Bundes, zu dessen Einhaltung Gott euch verpflichtet hat.« Ebenso besprengte Mose auch das heilige Zelt und alle für den Gottesdienst bestimmten Geräte mit Blut. Überhaupt ist nach dem Gesetz fast jedes Mal Blut nötig, wenn etwas gereinigt werden muss, und ohne das Blut eines Opfers gibt es keine Vergebung. Mit solchen Mitteln müssen also die Einrichtungen des alten Bundes gereinigt werden. Aber diese sind ja nur ein Abbild der himmlischen Wirklichkeit. Wo es um die himmlische Wirklichkeit selbst geht, sind bessere Opfer erforderlich. Christus ist schließlich nicht in eine von Menschenhand gemachte Nachbildung des wahren Heiligtums hineingegangen, sondern in den Himmel selbst, wo er sich nun unmittelbar bei Gott für uns einsetzt. Der ´levitische` Hohepriester betritt das Heiligtum viele Male ´im Lauf seines Lebens` – Jahr für Jahr von neuem – , und immer mit dem Blut eines Tieres, nicht mit seinem eigenen Blut. Christus hingegen brachte sich selbst als Opfer dar, und er brauchte das nur ein einziges Mal zu tun. Andernfalls hätte er ja seit der Erschaffung der Welt schon viele Male leiden ´und sterben` müssen. Tatsache jedoch ist, dass er nur einmal in die Welt kam – jetzt, am Ende der Zeiten – , um uns durch das Opfer seines eigenen Leibes von der Sünde zu befreien. Sterben müssen alle Menschen; aber sie sterben nur einmal, und darauf folgt das Gericht. Genauso wurde auch Christus nur einmal als Opfer dargebracht – als Opfer, das die Sünden der ganzen Menschheit auf sich nahm. Wenn er wiederkommt, kommt er nicht mehr wegen der Sünde, sondern um denen Rettung zu bringen, die auf ihn warten. (Hebräer 9,7-28)

Gewaltig diese Aussagen, die der Schreiber hier macht. Es sind so viele Aspekte, Unterschiede zwischen altem und neuem Bund. Ich kann an dieser Stelle gar nicht auf alles eingehen. Anderseits muss ich auch sagen, dass dieser Abschnitt schon anschaulich genug ist. Besser hätte ich es ohnehin nicht formulieren können.

Der Zugang ist frei!

Mit dem Sterben von Jesus ist der Vorhang von oben nach unten gerissen (Matthäus 27,51; Markus 15,38; Lukas 23,45). Der Zugang zum Allerheiligsten ist frei! Wir haben freien Zugang zu Gottes Herrlichkeit. Nicht nur einmal im Jahr, sondern Tag für Tag. Wir müssen nicht von Levi abstammen und Hohepriester sein um vor den Gnadenthron zu stehen. Durch Jesus sind wir alle, die wir an Jesus Christus glauben, eine heilige Priesterschaft.

Ihr jedoch seid das ´von Gott` erwählte Volk; ihr seid eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk, das ihm allein gehört und den Auftrag hat, seine großen Taten zu verkünden – die Taten dessen, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. (1. Petrus 2,9)

Weil nun der Zugang zu Gottes Heiligtum und dem Allerheiligsten frei ist lässt der Schreiber vom Hebräerbrief auch uns sagen:

Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben. (Hebräer 4,16)

An dieser Stelle wird ausdrücklich τῷ θρόνῳ τῆς χάριτος – dem Thron der Gnade – verwendet. Ja, wir dürfen Tag für Tag vor den Thron seiner Gnade treten, oder mit anderen Worten wir dürfen so wie wir sind zu Jesus kommen und empfangen dort seine reiche Gnade. Ich schliesse mit einem Vers aus dem Johannes-Evangelium:

Wir alle haben aus der Fülle seines Reichtums Gnade und immer neu Gnade empfangen. (Johannes 1,16)

Amen!

Ein Gedanke zu “Die Bundeslade und der Gnadenthron

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