The Hurricane und Jesus

Heute zeige ich euch zur Abwechslung mal einige Filmausschnitte aus einem meiner Lieblingsfilme. Die Filmausschnitte haben dabei viel mit der Bibel – oder besser gesagt mit dem Leben von Jesus zu tun. Wir betrachten uns also jeweils einen kurzen Ausschnitt und ich ziehe dann eine Parallele zu Jesus. Wer den Film noch nicht kennt, es lohnt sich absolut, sich diesen anzuschauen!

Beim Film handelt es sich um „The Hurricane“ mit Denzel Washington in der Hauptrolle. Es handelt sich um eine wahre Geschichte eines Boxers, der schon als Kind einiges durchmachte, dann eine steile Karriere machte, doch dann änderte sich auf einen Schlag alles…

Als in der Gegend ein dreifacher Mord passierte, da wurden er und John Artis beschuldigt diese Morde begangen zu haben.

Erste Filmausschnitt: Die Falschaussage

In der Bar, in welcher der Mord geschah hielten sich zwei Verbrecher auf. Als die beiden gefragt wurden, ob die beiden – Ruben Carter und John Artis – es gewesen seien schüttelten sie den Kopf. Doch hatten sie gegen die Bewährungsauflagen verstossen. Das heisst die beiden wurden schon mal für ein anderes Verbrechen verurteilt und so wurde dann Druck auf sie ausgeübt. Schliesslich bewegte sie dieser Druck dazu eine falsche Aussage zu machen.

Im Leben von Jesus war es ganz ähnlich. Auch die führenden Juden (Pharisäer und Schriftgelehrte) suchten falsche Zeugen, die gegen Jesus aussagen würden. Es fanden sich welche, die behaupteten: Dieser Mensch hat gesagt er würde den Tempel abreissen und ihn in drei Tagen wieder aufbauen. Doch dabei sagten sie nur die halbe Wahrheit. Jesus sagte nämlich nie, dass er den Tempel abreissen würde. Er sagte: Ihr reisst den Tempel ab und ich werde in in drei Tagen wieder aufbauen.

Zweiter Filmausschnitt: Das Urteil

Als Ruben Carter noch im Ring stand, da jubelten ihm die Leute zu. Und jetzt? Gleich dreimal lebenslänglich erhielten Ruben Carter und John Artis. Klar er hatte Leute, die zu ihm hielten, doch was nützte das noch? Im amerikanischen Justizsystem bedeutet lebenslänglich nicht etwa 25 Jahre. Nein, eine lebenslange Haftstrafe bedeutet 75 Jahre. Das bedeutet für beide, dass sie bei dreimal lebenslänglich 225 Jahre einsitzen würden. Sie würden also in jedem Fall im Gefängnis sterben. Sie hätten auch einmal lebenslänglich nicht überlebt. Ruben Carter starb am 20. April 2014. Selbst wenn er die ersten 75 Jahre abgesessen hätte, wäre er erst im Jahr 2041 entlassen worden.

Und bei Jesus? Auch er wurde angeklagt und verurteilt. Auch er wurde zuvor noch gefeiert. Doch bei Jesus handelte es sich nicht etwa um eine lebenslangen Haftstrafe. Bei ihm wurde gleich das Todesurteil verkündet. Durch die grausamste Hinrichtungsmethode, welche es zu jener Zeit im römischen Reich gab – den Tod am Kreuz. Es wurden nur  Schwerverbrecher, Wegelagerer oder Leute, die einen Aufstand planten ans Kreuz genagelt (manchmal auch gebunden). Niemals hing ein römischer Bürger am Kreuz. Den Römern wurde gar verboten über das Kreuz zu sprechen, weil es zu grausam war. In brütender Hitze und kalten Nächten hingen sie dort. Atmen war kaum möglich. Absolut grausam.

Dritter Filmausschnitt: Der Freispruch

Nach rund 20 Jahren kam Ruben Carter vors Bundesgericht. Dabei wurden ganz neue Beweise vorgebracht. Der Fall steht auf der Kippe, denn es wurde das Staatsgericht von New Jersey umgangen. Die Beweise wären für immer nutzlos gewesen, wenn der Richter entschieden hätte Ruben Carter nicht anzuhören. Doch das tat er. Schauen wir gleich den dritten und letzten Ausschnitt an.

Ruben Carter ist frei! Der oberste Richter von Amerika hat ihn aus der Haft entlassen.

Auch bei Jesus war es so. Sein Vater ist der Herr über alle Herren. Es ist erstaunlich, aber Jesus bittet den Vater auch um Gerechtigkeit. Er solle ihm wieder den Ehrenplatz geben, den er bei ihm hatte, bevor er die himmlische Welt verliess und Mensch wurde. Nach drei Tagen ist Jesus vom Tode auferstanden. Er lebt. Sein Vater hat zu ihm gehalten, durch die schwersten Stunden seines Lebens. Sein Vater ist absolut heilig und gerecht. Er weckte ihn von den Toten auf und gab ihm den Ehrenplatz zu seiner rechten Seite.

Schlussgedanken

Viele tausende Menschen wurden schon unschuldig ins Gefängnis geworfen. Ruben Hurricane Carter war nur einer von ihnen. Viele wurden schon zu unrecht zum Tode verurteilt. Allem voran natürlich Jesus. Er war absolut ohne Schuld, was keiner von uns behaupten könnte.

Ja, wie sieht es denn konkret in unserm Leben aus? Sprechen wir die Wahrheit über andere aus? Oder nehemen wir es mit der Wahrheit manchmal nicht so genau? Gott fordert uns mit dem 9. Gebot dazu auf einen Unterschied zu machen. Ein falsches Zeugnis kann viel zerstören. Das war bei Ruben Carter, John Artis und vielen anderen so. Natürlich sind das krasse Beispiele dafür, was durch eine Falschaussage alles ausgelöst werden kann, doch es fängt bereits im Kleinen an.

Und noch was: Auch wir werden mal vor diesem gerechten Richter stehen. Wer dabei zu Jesus gehört, der hat absolut nichts zu befürchten. Denn Jesus selbst ist unsere Gerechtigkeit und in ihm haben wir den Freispruch und den Sieg. Eine der schönsten Szenen im Film finde ich als Ruben Carter zusammen mit Lesra vor der Urteilsverkündigung miteinander reden und Lesra dabei sagt: „Wenn das heute nicht klappt, dann hole ich dich hier mit Gewalt raus.“ „Das würdest du tun?“, entgegnet Ruben liebevoll. „Ja klar, ich breche ein und hole dich raus.“ „Aber das hast du doch längst“, entgegnet Ruben. „Was war dein erstes Buch, welches du gelesen hast?“, fährt er fort. „Na deins.“, meint Lesra. „Kann das Zufall sein?“ fragt ihn Ruben und fährt gleich fort, „Lesra kommt von Lazarus. Der, der von den Toten auferstanden ist. Ruben, Genesis Kapitel 29 Vers 32: Siehe dort ein Sohn. Verbinde diese beiden und es kommt heraus: Siehe dort den Sohn, der von den Toten auferstanden ist. Hass hat mich ins Gefängnis gebracht, Liebe wird mich wieder herausholen. Es ist kein Zufall.“

Am Ende wird die Gerechtigkeit und Liebe siegen. Dann wenn der oberste Richter, der Herr über alle Herren sein Urteil verkündet.

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