Neuland (vom Abschiednehmen, Loslassen und Neues beginnen)

Einführung

Aus einer Predigt (Leicht Angepasst für diesen Blog)[1]

Abschiednehmen, Loslassen und Neues beginnen, um diese Begriffe soll es Heute gehen . Begriffe welche in unserem Leben immer wieder vorkommen. Doch verbinden wir mit Neubeginn meistens nicht unbedingt loslassen, oder mit verabschieden nicht unbedingt neu beginn. Doch ist es wie bei einer Reise, eine Reise bedeutet immer auch etwas Neues beginnen, und um diesen Neuanfang soll es heute gehen. Dabei will ich zuerst anhand der Geschichte von Ruth aufzeigen, was ein Neubeginn beinhaltet und am Ende dann auf die Frage kommen, weshalb Neubeginne nötig sind.

Neuanfang bedeutet immer auch Abschied zu nehmen und etwas Altes loszulassen. Dies zieht sich durch unser ganzes Leben: wechseln wir den Job, lassen wir unsere Arbeitskollegen zurück, beim Wohnortswechsel, lassen wir Freunde und Nachbarn zurück. Neuanfänge gehen immer Hand in Hand mit Abschied nehmen. Wenn ich also heute von Neubeginn predige, so werde ich unweigerlich auch vom Abschiednehmen und Loslassen sprechen.

Ich bin nun seit September am Studieren. Für mich war dieser Wechsel genauso eine Situation. Ich musste mich von vielem verabschieden und loslassen um diesen Neubeginn in Angriff zu nehmen. So musste ich meinen Job künden und meine Arbeitskollegen verabschieden, ich habe mein Wohnort gewechselt und muss mir neue Freunde suchen. Ich musste altes Loslassen um Neues zu Beginen.
Auch in der Natur finden wir dies: damit Neues entstehen kann, muss Altes vergehen. Ein Samen muss zuerst sterben bevor Neues aus ihm hervorgehen kann.

Doch Neues wagen und Neubeginn fällt uns tendenziell schwer, weil Abschiednehmen und Loslassen immer auch ein Risiko ist. Und Risiken gehen wir allgemein nicht sehr gerne ein. Doch sind diese unbedingt nötig um überhaupt erst etwas Neues machen zu können.

Der heutige Predigttext handelt von einer Person, welche auch vor einem Neubeginn stand. Sie musste sich entscheiden ob sie sich von altem verabschieden und loslassen will, oder ob Sie in ihrem Status quo verharrt.

Diese Person hat dabei etwas Erstaunliches gesagt, als es darum ging, neues zu beginnen

Rut 1, 16 (SCH2000)
Rut antwortete: Bedränge mich nicht, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. 17 Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der HERR tue mir dies und das, nur der Tod wird mich und dich scheiden.

Um dieses Aussage besser zu verstehen, müssen wir die Geschichte von Ruth kurz Repetieren.[2]
Noemi, die Schwiegermutter von Ruth, flüchtete mit ihrer Familie nach Moab, da es in Juda eine Hungersnot gab. In diesem fremden Land heirateten ihre beiden Söhne Moabiterinnen. Kurz darauf verstarben aber die Söhne von Noemi sowie Noemis Mann. Als Witwe blieb sie mit ihren Schwiegertöchtern zurück.
Wir sehen hier schon eine sehr bedrückende Situation, die Umstände um Noemi sind alles andere als gut oder optimistisch. Trotzdem scheinen die beiden Schwiegertöchter weiter an Noemi zu hangen.
Nach dem damaligen Brauch, konnten verwitwete Töchter wieder zurück zu ihrer Familie gehen und neu verheiratet werden, doch die Schwiegertöchter bleiben bei Noemi.
Als Noemi erfuhr, dass in Juda die Hungersnot vorbei war, beschliesst sie zurück zu kehren in Ihr Land. Erstaunlicherweise folgen Ihr die beiden Schwiegertöchter. Doch Noemi will Sie nicht dabeihaben. Sie legt Ihnen vor, dass es besser ist bei der Familie zu bleiben und neu zu heiraten, als mit Ihr zu ziehen und keine Hoffnung auf eine Zukunft zu haben. Sie stellt die Schwiegertöchter vor die Wahl, zurück zu Ihren Göttern und Familie zu kehren. Eine der Töchter entscheidet sich darauf zur Umkehr, doch Ruth antwortet Ihr mit diesen beeindruckenden Worten.

«Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.»

Was wir hier sehen ist nicht einfach nur ein netter Satz, den irgendjemand so beiläufig gesagt hat. Sondern diese Entscheidung von Ruth hat sehr drastische Konsequenzen. Es bedeutet für Sie ein Neubeginn, das Betreten von Neuland. Aber es bedeutet auch Abschied zu nehmen, Loszulassen.
Sie lässt Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihr Land und Ihre Götter zurück. Sie schliesst ab mit Ihrem Leben in Moab und gibt sich voll und ganz Noemi und ihrem Land hin. Ja Sie wechselt sogar die Religion.

Ruth lässt hier also alles los, was ihr auch nur noch ein wenig Halt geben könnte. Sie betritt neues Land und lässt alte Traditionen, Bräuche und Gesinnungen zurück. Sie öffnet sich komplett um diesen Weg ins Neuland zu wagen. Nichts hält Sie noch in Moab, nach dem sie sich ganz dem Volk und Gott Noemis hingegeben hat.

Ruth musste dabei sehr konsequent sein, sie musste sich gegen äussere Einflüsse und gute Argumente stellen. Ihr Handeln war bei Weitem nicht leicht zu vollziehen. Ruths Entscheidung war durchdacht aber vor allem auch sehr konsequent.

Doch was bedeutet diese Geschichte für uns, wo können wir im Leben von Ruth Kraft gewinnen?

Neues beginnen heisst Altes zurückzulassen

Wollen wir neues Land betreten, so bedeutet dies auch Altes zurückzulassen, Abschied zu nehmen und Neues zuzulassen. Es bedeutet Risiken einzugehen. Wie Ruth volles Risiko eingegangen ist.

Neues zu wagen bedeutet:

  • Vorurteile zurückzulassen
    Ruth hatte als Moabiterin bestimmt auch Vorurteile gegenüber Juda. Denn die meiste Zeit lagen Moab und Juda im Krieg. Ruth liess ihre Vorurteile zurück.
  • Komfortzone Verlassen
    Für Ruth wäre es einfacher gewesen in Moab zu bleiben, dort kannte sie alles, wusste wie alles funktioniert, hatte eine Familie und sicher auch Freunde. Sie wusste wo der Markt ist, wo das Steueramt und wo der nächste Polizeiposten. Sicher wäre Sie auch dort nicht in einer einfachen Situation gewesen als Witwe, doch Sie war noch genug jung um wieder neu zu Heiraten und eine Familie zu Gründen. Sie hätte so weitermachen können wie bisher und es wäre ihr sicher leichter gefallen als neu zu beginnen. Doch Ruth verliess ihre Komfortzone.
  • Traditionen zu Brechen
    Moab hatte ganz andere Bräuche und Traditionen. So verehrten die Moabiter andere Götter und hatten andere Rituale. Auch dies musste Ruth zurücklassen. Sie musste neue Traditionen und Bräuche in Juda übernehmen und ihre alten Bräuche zurücklassen.

Alte Lasten hindern uns daran Neues zu beginnen!
Die Bibel fordert uns immer wieder auf, altes zurück zu lassen um neues zu wagen.
Dies finden wir z.B. konkret im Neuem Testament wenn es darum geht Jesus nachzufolgen.

Matthäus 19,29
Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlässt um meines Namens willen, der wird’s hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.

Erstaunlicherweise finden wir gerade in dieser Aussage von Jesus, einen Bezug zu Ruth. Ruth hatte Vater und Mutter, Acker und Land verlassen und sich Gott angeschlossen. Wie wir in dem weiteren Verlauf der Geschichte sehen, wird diese Entscheidung auch hundertfach gesegnet. Ruth ist hier ein Beispiel für unseren Wandel in Jesus.

Dies führt uns zur praktischen Frage.

Wo können wir altes zurücklassen, damit neues beginnen kann?

Loslassen heisst nicht Zukunftslos zu sein

In all dem Loslassen und Abschiednehmen finden wir aber auch Zukunft. Neues Land betreten bedeutet nicht, alles aufzugeben und dann von null zu beginnen. Ein Pilger hat ja ein Ziel.  Es bedeutet das loszulassen was uns am Neuen hindert. Neuland betreten ist auch immer Zukunft betreten. Als Ruth sich entschied, mit Noemi nach Juda zurück zu kehren, liess sie Familie, Freunde und Götter zurück. Doch liess sie nicht alles Zurück, denn Noemi war ja mit Ihr.
Neuland betreten bedeutet nicht alles aufzugeben, sondern die Anker loszulassen und mit seinem Schiff loszufahren.
Fährt ein Schiff aus dem Hafen, so werden die Anker gelichtet, Familie und Freunde der Matrosen bleiben an Land, doch das Schiff fährt ja trotzdem nicht leer.
Doch um Neues Land zu erreichen, muss das Schiff die Leinen lösen. Die Matrosen müssen die sicheren Verbindungen loslassen und auf See stechen und auf das Ziel zu fahren.
Ein Matrose könnte nun an seinen schönen Hafen denken und sich am Seil festklammern, welcher das Schiff noch mit dem Hafen verbindet, doch erst wenn er das Seil loslässt, wird das Schiff rausfahren können und neues Land ansteuern.

Die Matrosen beginnen dabei ja nicht bei null, sondern Sie haben ein Schiff, Vorräte und Know-How dabei, Sie gehen nicht unüberlegt auf offene See, und Sie haben einen Käpten, welchem Sie vertrauen, dass er den richtigen Weg navigiert.

Wenn wir also Neuland ansteuern wollen, so müssen wir in See stechen. Wir müssen die Leinen lösen und das bequeme Ufer verlassen. Doch wir dürfen dabei auch auf einen Kapitän zählen, der weiss wohin es geht. Dieser Kapitän ist Gott!
Wenn wir Gott als unser Navigator einsetzen, so können wir den Hafen ohne Angst verlassen. Ja das Schiff wird auf dem Weg vielleicht Schaukeln und in Stürme geraten, aber wenn wir unserem Kapitän vertrauen, so werden wir auch durch die Stürme fahren können.

Wie bei Ruth bedeutet Loslassen nicht, alles aufzugeben und zukunftslos zu werden, sondern Neues Land im Blick zu haben. Ruth übernimmt ein neues Volk und einen neuen Gott.

Loslassen bedeutet nicht alles aufzugeben, sondern Zukunft zu haben!

Wo können wir die Leinen lösen und mit Gott neues Land ansteuern?
Wo können wir Zukunftsorientiert in See stechen?

Neues Land betreten erfordert Arbeit und Vertrauen

Als Ruth in Israel ankommt, ist deshalb noch lange nicht alles super. Nein viel mehr, sieht ihre Zukunft erst einmal sehr düster aus. Sie hat keinen Besitz und muss mit Noemi am unterem Ende der Gesellschaft verweilen. Doch Ruth bleibt nicht in Ihrer Entscheidung stehen und geht damit unter, sondern Sie wird aktiv.

Ruth 2,  2 
Ruth aber, die Moabiterin, sprach zu Naemi: Lass mich doch aufs Feld hinausgehen und Ähren auflesen bei dem, in dessen Augen ich Gnade finde! Da sprach sie zu ihr: Geh hin, meine Tochter!

Ruth handelt klug, Sie weiss, dass es in Israel den Armen erlaubt ist, bei der Ernte Ähren aufzusammeln. Sie teilt Ihren Plan mit Noemi und wird von Ihr ermutigt, es durchzuführen. Ruth entscheidet sich im neuem Land Fuss zu fassen und nicht unter zu gehen, Sie arbeitet daran und vertraut aber gleichzeitig auch darauf, dass sie «in jemandem Augen, Gnade finden wird».
Neues Land betreten erfordert also auch Arbeit und Vertrauen. Wenn die Matrosen dem Kapitän nicht vertrauen oder auf dem Schiff Ihre Arbeit nicht verrichten, so wird das Schiff nie ankommen. Doch wenn die Matrosen vertrauen und Ihre Aufgaben machen, kann Neues Land erreicht werden.

Ruth ist wiederum ein Risiko eingegangen. Eine einsame Frau auf dem Feld zu sein, war sicherlich nicht der sicherste Ort. Doch Ruth entscheidet sich Ihren Weg zu gehen.

Neues beginnen heisst nicht angekommen zu sein, sondern eine Weg zu gehe, ja auch zu Arbeiten. Wenn wir Neues beginnen wollen, müssen wir wie Ruth nicht nur bereit sein, Loszulassen und Abschied zu nehmen, sondern auch zu Arbeiten um das Neue zu erreichen, wir müssen Schritte machen.
Wir können Gott glauben und vertrauen, dass er mit uns einen Plan hat, doch wenn wir nicht beginnen Schritte zu machen, werden wir nie ankommen.

Wieder ist Ruth auch für uns ein Beispiel, indem Sie Konsequent in ihrem Neubeginn handelt.

Wo kann Ich beginnen Ähren im neuem Land aufzulesen?

Es bleibt nicht ungesehen

Oft haben wir das Gefühl, dass Gott unsere Schritte nicht sieht oder er sich nicht darum kümmert, dass wir ja eigentlich Neues beginnen wollen. Unsere Aufgabe und Mühe scheint ungesehen.
Auch Ruth hätte in diese Meinung verfallen können, doch Ihr Handeln bliebt tatsächlich nicht ungesehen. Als Sie auf dem Feld war, begegnet Ihr Boas, ein reicher Verwandter. Dieser spricht zu Ihr.

Ruth 2, 11
Da antwortete Boas und sprach zu ihr: Es ist mir alles erzählt worden, was du an deiner Schwiegermutter getan hast nach dem Tod deines Mannes, wie du deinen Vater und deine Mutter und dein Heimatland verlassen hast und zu einem Volk gezogen bist, das du zuvor nicht kanntest.

Das Handeln einer unbedeutenderen Witwe und Ausländerin, ist nicht vor diesem reichen Bauer verborgen geblieben. Doch wir finden noch mehr in der Geschichte, Boas ist hier ein Typus auf Jesus, er fungiert später dann auch als Löser von Ruth. Genau wie Boas, sieht Jesus auch uns an. Er sieht auch unsere Schritte an, welche wir schon gegangen sind. Genau wie Boas, bleibt ihm dies nicht verborgen und genau wie Boas, will er auch uns dabei stärken und unterstützen.

Gott lässt uns nicht alleine, viel mehr verspricht er uns, dass er immer bei uns sein wird, ja dass er uns erhalten wird.

Jesaja 41,10
fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!

Wenn Boas die unbedeutende Witwe nicht übersah, so wird uns Jesus noch viel weniger übersehen.
Wie Ruth im Neuen Land durch Boas nicht zu Grunde ging, sondern zum hundertfachem Segen kam, wird Gott auch seine «Matrosen» nicht einfach zu Grunde gehen lassen, wir können darauf vertrauen, dass er mit uns Neues Land betreten will, dass er mit uns Altes Zurücklassen will und Neues betritt.

Jeremia 29,11
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.

Gott hält nicht am alten Fest, sondern er will mit uns Neues Beschreiten.

Sind wir bereit, dies als Einzelperson oder Gemeinde zu tun?

Warum Neues Beginnen?

Und nun kommen wir wie zu Beginn versprochen, zur Frage nach dem Warum. Denn warum sollen wir überhaupt neues Beginnen, weshalb sollen wir wie Ruth überhaupt etwas an unserer Situation ändern. Können wir nicht einfach auf unserem erreichten ausruhen.

Die Antwort darauf finden wir an mehreren Stellen in der Bibel, ich will aber eine ganz bestimmte hervorheben.

Jesaja 43, 18-21
Gedenkt nicht mehr an das Frühere und achtet nicht auf das Vergangene!

Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde.
Die Tiere des Feldes werden mich preisen, die Schakale und Strauße, weil ich Wasser gegeben habe in der Wüste und Ströme in der Einöde, um mein Volk zu tränken, mein auserwähltes,
das Volk, das ich mir gebildet habe, damit sie meinen Ruhm verkündigen.

Gott fordert uns auf, das alte zurückzulassen und nicht länger die alten Lasten und Niederlagen mit sich zu tragen. Gott will neues bewirken, er will neues Leben in der Wüste hervorbringen, in einem Umfeld wo es keine Hoffnung gibt, wo die Jahrelange Wüstensonne, alles Leben verlöscht hat, in diesem Umfeld will und kann Gott neues Beginnen.

Doch leben bedeutet nicht stillstand, sondern vorwärtsgehen, Neues Land zu betreten und immer mehr in Gottes willen zu handeln.

Wir gehören zur Gemeinde Jesus, wir sind sein Eigentum und aus dieser Zugehörigkeit heraus können wir Neues beginnen. Wir können alte Länder hinter uns lassen und wie Ruth in einen Neuen Abschnitt begeben. Wir dürfen uns zusammen mit Jesus wieder aufmachen und Lebendig werden.

Dabei hat Gott einen Plan mit seinem Volk, er will neues Leben schaffen, damit sein Volk- und damit sind auch wir (als Teil seiner Gemeinde) gemeint- seinen Ruhm verkünden soll.
Durch Neubeginne kann Gott neu an uns wirken, er kann unsere alten und oft auch schmerzvollen Erfahrungen überwinden und in die Wüste eine Strasse bauen, an der neues Leben gedeiht. Ruth war am Tiefpunkt, als kinderlose Witwe war Sie gesellschaftlich tot. Doch durch Ihr konsequentes Handeln und Vertrauen brachte Sie einen Neubeginn zu Stande.

Die Aufforderung ist klar, Gott tut dies alles damit sein Volk, seinen Ruhm verkündet. Doch was ist dieser Ruhm denn genau? Gottes Ruhm sind seine Taten, welche er für uns gemacht hat und dabei ist seine grösste Tat, sein Sterben am Kreuz und seine Auferstehung. Gottes grösste und Lobenswerteste Tat ist, das Evangelium und dies ist auch unser Auftrag als Kinder Gottes.

Wo wir als Kinder Gottes, seinen Ruhm nicht mehr verkündigen können, ist es Zeit um einen Neubeginn zu Wagen, einen Neubeginn welcher nicht zurückschaut, welcher loslässt und aufgibt, aber nie vergisst um was es wirklich geht. Nämlich um den Ruhm Gottes, den Ruhm welcher am Kreuz von Golgatha durch Jesus am Grössten hervorscheint. Um den Ruhm in dem wir leben dürfen und als Gemeinde gedeihen können.
Wir sind Gottes Ruhm, durch Jesus. Lasst uns dies immer mehr bewusst werden. Ja lasst uns neues Beginnen, lasst uns Gottes Ruhm nicht weniger, sondern immer mehr bezeugen und verbreiten.

Abschluss

Es werden nun wahrscheinlich einige Denken. Wo müssen wir dann loslassen und wo können wir Neues Beginnen. Gibt es überhaupt Hoffnung das Neue je zu erreichen?

Und auch hier gibt uns die Geschichte von Ruth wieder Mut. Ruth war am tiefstem Punkt in Ihrem Leben, Sie hatte Ihren Mann verloren, war Kinderlos und auf den Weg in ein fremdes Land. Doch Sie hat nicht resigniert aufgegeben und ist verbittert, wie dies Noemi getan hat. Sondern Sie hat vertraut, dass dieser Gott Noemis mehr machen kann, als Sie sich vorstellt. Ruth hat einige Risken auf sich genommen, bis es zum Happy End kam. Doch Sie hat nie entmutigt reagiert.

Ich will hier zum Schluss noch ein kleines Bild mitgeben.

 Bild1

«Lassen Sie uns eine Entscheidung zurückhalten, bis wir noch mehr Informationen haben, die wir nicht wirklich brauchen.»
Dieser Comic ist recht lustig, aber er beschreibt etwas was wir oft machen. Wir entscheiden uns nicht vorwärts zu gehen und Schritte zu wagen, weil wir anscheinend noch zu wenig Informationen haben. Doch Gott fordert uns dazu auf Neues zu beginnen auch ohne, dass wir den Weg genau wissen. Im Vertrauen, dass er die Wüste zum Leben erweckt.

Lasst uns also «Entscheidungen treffen» und wie Ruth, Risiken eingehen, lasst uns die Leinen Losmachen und Abschiednehmen und uns auf die Reise ins Neue Land machen. Lasst uns Aufwachen und wieder Neues mit Gott beginnen,
lasst uns immer mehr auf Gott fokussieren und seinen Ruhm verkünden.!

[1] In dem Heutigem Thema will ich zu konkreten Schritten herausfordern. 
Dazu habe ich einen Handzettel mit Fragen erstellt. 
Diese Fragen können nach und nach beantworten und am Ende dann 
z.B. mit seinem Partner besprochen werden. 
Die Fragen können zum einen auf sich selbst und auf 
seine Gemeinde allgemein beantwortet werden.
Die PowerPoint und den Handzettel können hier Heruntergeladen werden
- Handzettel Neuland (WORD)
- Neuland (PowerPoint)
- Predigt als MP3


[2] https://www.bibleserver.com/text/SLT/Rut1

3 Gedanken zu “Neuland (vom Abschiednehmen, Loslassen und Neues beginnen)

  1. Pingback: Gottes lobpreis.

  2. Pingback: Neuland (vom Abschiednehmen, Loslassen und Neues beginnen) – Christliche Blogger Community

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s